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Gedenkstätte Buchenwald erinnert an sowjetisches Speziallager

Eine Rose liegtmim ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald in Weimar (Thüringen) auf einem Gedenkstein. Das sowjetische Speziallager Nr. 2 wurde vor 72 Jahren auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald errichtet.
Eine Rose liegtmim ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald in Weimar (Thüringen) auf einem Gedenkstein. Das sowjetische Speziallager Nr. 2 wurde vor 72 Jahren auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald errichtet. © Foto: dpa
17.09.2017, 19:03 Uhr
Weimar (dpa) In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald ist am Samstag der mehr als 28 000 Internierten des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 von 1945 bis 1950 gedacht worden. An dem Gedenken auf dem Trauerplatz nahmen etwa 90 Menschen teil, darunter noch acht hochbetagte ehemalige Häftlinge, wie ein Sprecher sagte.

Die Vorsitzende der Initiativgruppe Buchenwald 1945-1950, Heidrun Brauer, sagte mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September, es sei wichtig, demokratische Parteien zu wählen. Dies sei eine wichtige Erfahrung aus den beiden Vergangenheiten des Lagers bei Weimar.

Dort hatten die Nationalsozialisten bis April 1945 hunderttausende Häftlinge aus ganz Europa zusammengepfercht. Danach inhaftierte die Sowjetunion ab August 1945 dort Menschen, denen sie vorwarf, in das Nazi-System verstrickt gewesen zu sein.

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Hasso Isenhagen 18.09.2017 - 07:23:05

die deutsche Politik

wirft KZ-mäßig heute Nazis und rote Armee in einen Topf. Das ist selbst schon wieder Verbrechen genug um einzusperren. Und wer die deutschen Soldaten ein paar Kilometer vor Petersburg weiß, der erkennt auch, dass die rote Armee nicht mal hart genug durchgegriffen hat nach 45 und im Westen? Da hat es niemand getan.

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