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Der Frankfurter HC startet mit einem 33:15 gegen den VfL Stade in die Drittliga-Saison

FHC heiß ab der ersten Sekunde

Trifft für den FHC: Michelle Dürrwald setzt sich am Kreis gegen die Staderinnen Julia Wichern (links) und Mona Hoffmann durch und wirft den Ball ins Tor. Dürrwald avancierte mit neun Treffern zur besten Torschützin in diesem Spiel.
Trifft für den FHC: Michelle Dürrwald setzt sich am Kreis gegen die Staderinnen Julia Wichern (links) und Mona Hoffmann durch und wirft den Ball ins Tor. Dürrwald avancierte mit neun Treffern zur besten Torschützin in diesem Spiel. © Foto: Winfried Mausolf
Matthias Braun / 17.09.2017, 19:36 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Handball-Drittligist Frankfurter HC ist erfolgreich in die Punktspiel-Saison gestartet. Die Oderstädterinnen besiegten in der Brandenburghalle den Aufsteiger VfL Stade mit 33:15 (16:7).

Einen gelungenen Einstand in die neue Spielzeit feierten die Handballerinnen des Frankfurter HC am Sonnabend. Gegen den VfL Stade sprühten die Oderstädterinnen vor Kampfgeist und Spiellust und fegten den Aufsteiger mit 33:15 (16:7) förmlich vom Parkett der Brandenburg-Halle. Erfolgreichste Werferinnen in einem homogenen Team waren Michéle Dürrwald (9 Tore) sowie Josephin Keßler und Antonia Zimmermann, die je sechs Mal trafen.

Dass die Frankfurterinnen so richtig "heiß" auf dieses Spiel waren, merkte man von Beginn an. Mit Tempo, Spielwitz und Lust am Handball überrannten sie die teils überfordert wirkenden Gäste bereits in der Anfangsviertelstunde. Basierend auf einer starken Leistung von Torhüterin Mandy Schneider hatten die Gastgeberinnen so bereits frühzeitig einen 10:3-Vorsprung herausgeworfen. Michéle Dürrwald war kaum zu halten, aber auch Maria Heinke, Josephin Keßler und Theresa Loll verdienten sich gute Noten. Das schnell und geradlinig angelegte FHC-Spiel vernachlässigte zwar zunächst ein wenig die Außenpositionen, aber das 16:7 zur Pause sprach eine deutliche Sprache.

Daran änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Bis auf die Tatsache, dass nun auch die Außen mehr einbezogen wurden. Kurios wurde es in der 39. Minute, als der FHC gleich vier Siebenmeter hintereinander zugesprochen bekam, ehe Josephin Keßler das 21:8 gelang. Zuvor waren Antonia Zimmermann und Michéle Dürrwald jeweils gescheitert, wurden aber beim Nachwurf erneut gefoult. Beim verworfenen Versuch von Saskia Nühse war eine Gegnerin zu früh in den Neunmeter-Raum getreten.

Immer wieder fanden die langen Konter-Pässe von Mandy Schneider einen Abnehmer und so trugen sich am Ende fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste des FHC ein.

Sehenswert war zudem der Einsatz in Abwehr und Angriff sowie der vorgelebte Siegeswillen von Kreisspielerin Theresa "Lolli" Loll. Beim 26:10 durch Maria Heinke (46.) bahnte sich ein Debakel für die Gäste an, die jedoch die etwas nachlassende Konzentration des FHC in der Schlussphase zumindest zu ein wenig Ergebniskosmetik nutzen konnten.

Neu-Trainerin Daniela Filip war dann auch rundum zufrieden mit ihrer Mannschaft. "Ein Lob für die konstant kämpferische Leistung über 60 Minuten. Das war durchweg positiv", sagte die 47-Jährige nach der Partie. "Wir waren aggressiv in der Deckung und haben schnell und gut nach vorn gespielt. Die Mädchen haben die erwarteten Emotionen gezeigt. Natürlich ist es auch gut, dass wir eine Vielzahl von Wechselmöglichkeiten haben. Dennoch hatte ich nicht erwartet, dass es so deutlich wird." Frankfurter HC: Schneider - Ziemer 2, Heinrich 1, Keßler 6/2, Nühse, Beatrice Zacharias 2/1, Loll 2, Zimmermann 6/2, Kresovic, Groke, Dürrwald 9, Heinke 2, Müller 2, Wagner 1, Trainerin: Filip.

Siebenmeter: FHC 10/5, VfL 4/2, Zeitstrafen: FHC 1, VfL 5 - Schiedsrichter: Jedrzejak, Kasten (Berlin) - Zuschauer: 284

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