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Gunnar Günter 17.09.2017 19:42 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Die Eisbären hieven Rapper Kesh ins Glück

Berlin (MOZ) Selten hat man einen so glücklichen Rapper wie Max Meißner und eine Sängerin wie Sabrina Linke, beide aus Fürstenwalde, gesehen. Max sitzt mit seiner Familie oft in der Berliner Mercedes-Benz Arena am Ostbahnhof, wenn die Eishockeymannschaft der Berliner Eisbären ihre Puck-Shows zelebriert.

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Im Fan-Trikot auf der Eisfläche: Max Meißner alias Kesh und Sabrina Linke bei ihrem Auftritt vor mehr als 9000 Zuschauern.

© City-Press

"Seit 2012 gehöre ich zu den Eisbären-Fans", berichtet der 25-Jährige und gibt zu: "So einen Tag wie vergangenen Freitag habe ich aber noch nie erlebt." Um 19.15 Uhr am Freitagabend, kurz vor Beginn des Spiels gegen die Grizzlys Wolfsburg, zogen die Techniker die Lautsprecher auf. Max als Rapper Kesh und Sängerin Sabrina erfreuten die gut 9000 Fans in der Halle im ihrem brandheißen Song: "Jetzt oder nie."

"Es drängte mich, diesen Titel zu schreiben, weil ich nach einem Spiel der Eisbären im Frühjahr gegen Mannheim völlig aus dem Häuschen war. Durch die schwache Hauptrunde waren die Eisbären eigentlich schon raus aus dem Geschehen. Dann drehten sie gegen Mannheim gewaltig auf. Sie spielten für mich wie ein Meister. Ich war begeistert, setzte mich am nächsten Tag sofort hin und schrieb den Song "Jetzt oder nie' ", berichtete Kesh, der sein Glück kaum fassen konnte.

Der Auftritt am Freitagabend, den ihm die Eisbären ermöglichten, schien auch bei den Fans richtig gut angekommen zu sein, denn bereits ein paar Minuten nach dem großen Auftritt drängelten sich bereits die Textnachrichten auf dem Handy des Sängers. So schrieb zum Beispiel Roman: "Hammer, Hammer mit Gänsehaut-Effekt."

So fühlten sich auch die beiden Künstler, denn Max gab zu: "Vor so vielen Fans durfte wir noch nie auftreten." Das Duo ließ sich auch nicht davon stören, dass während ihres Auftritts die Eismaschinen rotierten, um die Spielfläche für das folgende sportliche Geschehen auf dem Eis zu glätten. Perfekt wurde der Abend schließlich durch den 2:1-Sieg der Berliner Eisbären.

Auch auf seiner Facebook-Seite, auf der sein Song verlinkt ist, erntete Kesh am Wochenende großes Lob. ""Mega Auftritt", kommentierte Katrin Müller kurz und bündig. Und auch Menschen, die mit Eishockey wenig am Hut haben, hatte er offenbar überzeugt. "Klingt super. Auch wenn ich kein Eisbären-Berlin-Fan bin", schrieb Dirk Relitz.

Für Max Meißner alias Kesh blieb indes nach dem größten Auftritt seiner Musikerkarriere wenig Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Samstagabend stand der nächste Termin auf dem Programm. Mit seiner Band verbreitete er Stimmung in Bad Saarow. Beim Flammenden Scharmützelsee stand er auf der Freilichtbühne am Erich-Weinert-Platz.

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