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UWG stellt sich kurz vor der Wahl am Sonntag hinter Wriezens CDU-Bürgermeisterkandidaten

Vierte Fraktion positioniert sich zu Ilm

Unterstützung von der UWG: Bürgermeisterkandidat Karsten Ilm (CDU) wird von Dyrk Hennig, Heiko Beyer, Jennifer Wiese, Ralf-Peter Kopp und Anke Hennig (v.l.) unterstützt
Unterstützung von der UWG: Bürgermeisterkandidat Karsten Ilm (CDU) wird von Dyrk Hennig, Heiko Beyer, Jennifer Wiese, Ralf-Peter Kopp und Anke Hennig (v.l.) unterstützt © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Kartin Hartmann / 17.09.2017, 19:46 Uhr
Lüdersdorf (MOZ) Kurz vor der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag hat sich die vierte Fraktion hinter Bürgermeisterkandidat Karsten Ilm (CDU) gestellt. Damit steht nun der Großteil der Stadtverordnetenversammlung hinter dem Bau- und Ordnungsamtsleiter.

"Wir sind mit der Arbeit von Karsten Ilm zufrieden", gab Heiko Beyer von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) bekannt. Ilms langjährige Tätigkeit in der Stadtverwaltung mache ihn zum geeigneten Bürgermeisterkandidaten für Wriezen, so Beyer weiter. "Er kennt die Prozesse und Details", führte der Revierpolizist aus.

Eine spontane Entscheidung der UWG-Fraktion sei die Unterstützung nicht, sagte Dyrk Hennig. "Wir haben uns schon länger mit dem Wahlprogramm von Karsten Ilm beschäftigt und können seine Ambitionen, ein lebendiges Wriezen zu schaffen, nur unterschreiben."

Ein fraktionsübergreifendes Problem sei die Unterstützung des CDU-Kandidaten nicht, so die Fraktionsmitglieder. "Karsten Ilm steht für eine überparteiliche Zusammenarbeit", so Hennig. "Er hat sich als Bau- und Ordnungsamtsleiter einen Namen für alle Bürger und Fraktionen gemacht", sagte Beyer.

Die UWG steht der CDU indes sehr nah. Sie bildet in der Stadtverordnetenversammlung eine gemeinsame Fraktion mit der CDU und besetzt mit Hennig, Reiko Heinschke und Eberhard Tonne derzeit drei Sitze.

Auch die jüngst gegründete Fraktion "Bürger für Wriezen und Barnim-Oderbruch" (BWBO) hatte sich hinter Ilm positioniert. "Und davon waren die Hälfte der Mitglieder vorher bei der SPD", betonte Ilm. "Mir ist es wichtig, mit allen zusammen zu arbeiten", sagte der Kandidat, der gleichzeitig einen Generationswechsel herbeiführen will.

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