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Toter aus Schönebergsee geborgen

Am Donnerstag wurde aus dem Schönebergsee bei Neuhaus ein Toter geborgen.
Am Donnerstag wurde aus dem Schönebergsee bei Neuhaus ein Toter geborgen. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Oliver Schwers / 21.09.2017, 17:47 Uhr - Aktualisiert 21.09.2017, 17:51
Neuhaus (MOZ) Die Serie tragischer Unglücksfälle in diesem Jahr reißt nicht ab: Schon wieder gab es einen Todesfall an einem Gewässer in der Uckermark. Polizisten entdeckten am Donnerstag ein gekentertes Schlauchboot auf dem Schönebergsee bei Neuhaus in der Nähe der Stadt Angermünde. Sie suchten sofort die unmittelbare Umgebung ab und ließen das Boot mithilfe der Feuerwehr ans Ufer holen. Die Rettungskräfte nutzten aufgrund der örtlichen Umstände ein dort liegendes Ruderboot. Auch ein Hubschrauber soll zum Einsatz gekommen sein. Bei der Bergung wurde der Leichnam eines Mannes entdeckt.

Entsprechend der Kleidung könnte es sich um einen Angler gehandelt haben. Wie er zu Tode kam und ob es sich um einen Unfall handelt, müssen jetzt die Kriminalisten klären. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren. Bis Redaktionsschluss war die Identität des Toten nicht geklärt. Polizei und Feuerwehr fanden keine Dokumente und suchten nach einem möglichen Rucksack.

Im Wald soll auch ein herrenloses Fahrzeug gestanden haben. Hier blieb ebenso noch unklar, ob es mit dem aufgefundenen Toten in Verbindung stand.

Das ist der vierte Fall dieser Art allein in der Uckermark. Gerade erst war ein 67-jähriger Patient der Fachklinik Wolletzsee (bei Angermünde) vom Baden nicht mehr zurückgekehrt. Die Suche nach ihm dauerte mehrere Tage. Er war Opfer eines Badeunfalls.

Schon im Juni kehrte eine 66-jährige Patientin der gleichen Klinik nicht mehr vom Baden in ebenjenem See zurück. Eine Familie, die sich ein Tretboot geliehen hatte, entdeckte ihren leblos im Wasser treibenden Körper. Die Frau wurde noch ins Schwedter Klinikum gebracht. Doch schlugen alle Rettungsversuche fehl.

Im August wurde an der Westoder bei Mescherin ein Angler vermisst. Die Polizei suchte mit Booten und Hubschraubern nach ihm. Der 46-Jährige aus der Region, dessen Bekleidung, persönliche Gegenstände und dessen Fahrzeug man entdeckt hatte, wurde später ebenfalls tot gefunden.

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