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Zahlreiche Feste und Märkte lockten die Oderländer am Wochenende hinaus / Kulinarisches, Tradition und Spiel erfreuten Gäste

Kunsthandwerk, Kinderfeste und Rosé

Spaß auf Neutrebbins erstem Kinderfest: Neben den zwei Hüpfburgen wurde den Jüngsten lustiges Entenangeln, Gipsfiguren anmalen mit Mitarbeitern vom Jugendclub, eine Schminkstrecke vom CVJM Seelow, Pony- und "Galopp-Reiten geboten.
Spaß auf Neutrebbins erstem Kinderfest: Neben den zwei Hüpfburgen wurde den Jüngsten lustiges Entenangeln, Gipsfiguren anmalen mit Mitarbeitern vom Jugendclub, eine Schminkstrecke vom CVJM Seelow, Pony- und "Galopp-Reiten geboten. © Foto: Matthias Lubisch
Eva-Maria Lubisch, Ulf Grieger, / 25.09.2017, 06:20 Uhr
Seelow/Alt Tucheband/Kienitz Nord/Altlewin/Alt Zeschdorf/Neutrebbin/Wulkow (MOZ) Am vergangenen Wochenende hatten es Kulturinteressierte und Feierlustige nicht leicht. Die Auswahl zwischen zahlreichen Dorf-, Kinder-, und Kulturfesten im Oderland war groß.

In Neutrebbin gab es eine Premiere. Die Erwachsenen gingen am Sonntag zur Wahl und danach mit dem Nachwuchs auf dem Gelände der "Liebesinsel" zur großen Kinderfete. "Unser Anliegen ist es, mehr für die Kinder im Ort zu machen. Viele Angebote sind kostenlos und unser Wunsch ist, dass dieses Fest Tradition wird", so Bürgermeister Werner Mielenz.

Ein Highlight auf dem Platz war die Kinderhörstation Radio Teddy mit einem Glücksrad, an dem die Mädchen und Jungen fleißig drehten. Dafür gab es Süßes, Rätselhefte und Luftballons vom Radio-Team. Beim Bungee-Trampolin versuchten sich die kleinen Himmelsstürmer sogar mit Überschlägen, wie die 11-jährige Marielle aus Bad Freienwalde. Viele weitere Angebote sorgten für unterhaltsamen Spaß und Spannung. So gabs zwei Hüpfburgen, lustiges Entenangeln, Gipsfiguren anmalen mit Mitarbeitern vom Jugendclub, eine Schminkstrecke des CVJM Seelow, Ponyreiten und den "Galopp" auf dem Stoffpferd. Preise gab es fürs Kegeln und Torwandschießen. Für leuchtende Kinderaugen sorgte der kleine Streichelzoo mit Schäfchen, Kaninchen, Kälbchen und Tauben.

In Alt Zeschdorf hatten Schüler und Lehrer der Schule im Grünen ein ganzes Jahr der Wiedereröffnung ihrer Turnhalle entgegen gefiebert. Am Sonnabend feierten sie den Abschluss der planmäßig umgesetzten Sanierungsarbeiten mit einem großen Schulfest.

Schulleiterin Ilona Hildebrandt und Zeschdorfs Bürgermeisterin Margot Franke dankten im Beisein des Lebuser Amtsdirektors Heiko Friedemann und der Landtagsabgeordneten Simona Koß den Mitarbeitern der 18 am Projekt beteiligten Firmen. Friedemann erklärte, die Sanierung der Turnhalle für über 1,1 Millionen Euro - darunter gut 700 000 Euro Fördermittel - sei ein starkes Bekenntnis der Gemeinde und aller politisch Verantwortlichen zur Förderung von Kindern und zur Erhaltung des Schulstandortes.

Nach der Übergabe des symbolischen Schlüssels für die Turnhalle durch Zeschdorfs Ortsvorsteher Uwe Köcher an die Schulleiterin und dem feierlichem Zerschneiden des Absperrbandes konnten Schüler, Lehrer und alle Gäste die Turnhalle besichtigen.

Die Theater-AG der Schule führte das mit Christina Hohmuth einstudierte Märchen "Hase und Igel" auf. In einem bunten Programm präsentierten sich zudem die "Aerobic-Girls" der Schule, und die vom Kinderring Neuhardenberg geleitete Film-AG zeigte ein Musikvideo unter der Überschrift "Sport macht Spaß".

Die Gemeinde Alt Tucheband gab am Sonnabend erstmals mit allen Vereinen ihrer Ortsteile ein buntes Herbstfest. Ohne das Engagement vieler Helfer, so Ortsvorsteher Dieter Pichi, hätte man das Fest nicht ausrichten können. Zu Beginn der Veranstaltung spielte die Oderbrucher Blasmusik. Das Marktangebot reichte von Obst, Gemüse, Marmelade und herbstlichen Dekorationen sowie Keramikartikeln bis zu kulinarischen Köstlichkeiten vom Grill.

Rock'n'Roll gab es auf dem Erlenhof im Letschiner Ortsteil Kienitz-Nord am Sonnabend. Die rührigen Hofbetreiber Barbara und Karl-Heinz Brunat boten ihren Besuchern eine Hofführung unter dem Motto "Alles rund um Schaf und Spinnrad", dazu gab es musikalisch Unterhaltsames und kulinarische Köstlichkeiten.

In Altlewin hatten die Malerinnen Gisela Neumann und Barbara Nagel zum 25. Kalenderfest eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen, Flamencotanz und Akkordeon-Spiel präsentierten sie ihren Oderbruchkalender für 2018.

Den ersten Seelower Roséwein konnten die Besucher des Rebenfestes auf dem Areal des Schweizerhauses am Sonntag verkosten. Nachdem in den zurückliegenden Jahren Gäste selbst hergestellten Apfelwein verkosten konnten, kredenzten die Hobbywinzer diesmal erstmals einen selbst gekelterten Roséwein aus eigener Traubenernte.

Zum Saisonende dankte Heimatvereinsvorsitzende Marion Krüger allen Mitgliedern, Förderern und Unterstützern für ihre in diesem Jahr geleistete Arbeit.

Rund um den Öko-Speicher in Wulkow gab es zum Herbstfest ein buntes Markttreiben. Obst, Gemüse und viele Deko-Artikel wurden angeboten. Das meiste stammte aus der Region. Nur die Besucherzahl ließ zu wünschen übrig.

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