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Fröhlicher Gruß an den Oktober

Josefin Roggenbuck und Eva-Martina Weyer / 03.10.2017, 18:40 Uhr - Aktualisiert 03.10.2017, 19:17
Angermünde/Gartz (MOZ) Der Tag der Deutschen Einheit ist in Gartz Anlass, ein Stadtfest auf die Beine zu stellen. Vereine und Privatleute sorgten fürs Gelingen. Das Erlebniszentrum Blumberger Mühle bei Angermünde kürte den Kürbiskönig der Uckermark. Ein Fest in Blau-Weiß feierten die Schönower am Sonntagabend.

Lederhose trifft Dirndl und das in Schwedt - Rote Note Events eröffnete am Montag in der Sporthalle Neue Zeit die erste Schwedter Wiesn. Das Andreas Gabalier Double Norry und Jennifer Sturm heizten den 800 Besuchern so richtig ein, auch DJ Simon ließ das Stimmungsbarometer in der blau-weiß geschmückten Halle hochkochen.
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Erste Schwedter Wiesn

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Die neue Kürbiskönig der Uckermark heißt Chris Steinbrecher. Die Kür des Königs, von MOZ-Redaktionsleiter Dietmar Rietz moderiert, war Höhepunkt des 6. Regionalmarktes der Uckermark im Nabu-Erlebniszentrum Blumberger Mühle. Der Sieger-Kürbis brachte 320 Kilo auf die Waage und wurde von vielen Besuchern bestaunt. Ganz in Familie schlenderten sie an 40 Anbietern vorbei, die uckermärkische Produkte von Brot, Honig bis Käse und Bioeis präsentierten.

Der Gartzer Bürgermeister Burkhard Fleischmann begrüßte schon am Vormittag die Besucher auf dem zwölften Stadtfest. Es würde die Gemeinschaft im Ort verdeutlichen, meinte er: "Gemeinsam wollen wir was schaffen, an einem Strang ziehen." Dass sich das Stadtbild in den vergangenen 27 Jahren verändert habe, sei unverkennbar, stellte Fleischmann fest. Häuser seien restauriert und der Tourismus angekurbelt worden. Eine neue Straße führe durch die Stadt.

Mitten im Festbereich stehen am 3. Oktober 20 DDR-typische Automobile. Sie sind Teil des Stadtfestes, wie auch Hüpfburg, Kindereisenbahn, Info-Stände des Gewerbebundes Gartz und Händler, die sich rund um die Wiese an der Pommernstube aufgebaut haben. "Trabant fahren" steht auf dem Schild hinter der Windschutzscheibe. Rundfahrten durch die Stadt sind möglich. Damit setzt der Oldie-Treff Tantow auf Bewährtes. Die sieben Freunde teilen eine Leidenschaft für DDR-Technik. "Früher, kurz nach der Wende, gab es am Straßenrand immer Schrottansammlungen", erzählt Norbert Eliewsky, Mitglied des Oldie-Treffs. "Eines Tages habe ich eine Simson SR Zwei gesehen. Dem Moped fehlten das Hinterrad, der halbe Lenker und die Lichtanlage." Um Eliewsky war es geschehen - er restaurierte das Moped und heute zieren weitere Fahrzeuge seinen Hühnerstall. Er ist Treffpunkt der DDR-Technik-Freunde, wenn sie ihre Mopeds nicht gerade auf Stadtfesten zur Schau stellen.

Während Eliewsky noch in Erinnerungen schwelgt, begrüßt Bürgermeister Fleischmann die Aktiven des Deutsch-Polnischen Nationalparklaufs. Einige haben bereits nach einer Dreiviertelstunde die zwölf Kilometer von Gryfino bis nach Gartz entlang der Oder hinter sich gebracht. "Die waren fast schneller, als wir mit dem Auto", stellt Fleischmann fest. Er hatte in der polnischen Stadt den Startschuss gegeben und nahm die Läufer in Gartz wieder in Empfang, ehe der Stadtchor sang und die Kita Regenbogenhaus auftratt.

Einen guten Ruf hat außerdem das Oktoberfest in Schönow. Es startete am Sonntagnachmittag im blau-weißen Vereinssaal und im Festzelt. Viele Besucher waren aus Schwedt gekommen. Manche hatten Mut zum Dirndl. Stimmungsmusik gab den Ton an. Das Bier trank sich gut weg.

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