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EWE Energiemobil macht in dieser Woche am Evangelischen Johanniter-Gymnasium in Wriezen Station

Mit selbstgebauter Kurbelleuchte nach Hause

An den Werkbänken: EWE-Betreuer Henning Lichtenstein mit Ylva Heyer, Pauline Kakoschke und Michelle Mantei (v. l.). Dort stellten die Gymnasiasten die einzelnen Teile für die Kurbelleuchten aus Rohrmaterial und Lochstreifen selbst her.
An den Werkbänken: EWE-Betreuer Henning Lichtenstein mit Ylva Heyer, Pauline Kakoschke und Michelle Mantei (v. l.). Dort stellten die Gymnasiasten die einzelnen Teile für die Kurbelleuchten aus Rohrmaterial und Lochstreifen selbst her. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 06.10.2017, 06:37 Uhr
Wriezen (MOZ) Mit einer selbst gebauten Kurbelleuchte wollten am Donnerstag Achtklässler des Wriezener Evangelischen Johanniter-Gymnasiums, darunter auch Ylva Heyer, Michelle Mantei und Pauline Kakoschke, nach Hause gehen. "Das EWE Energiemobil ist inzwischen das zweite oder dritte Mal an der Schule", berichtete Ylva und fügte hinzu: "Gedacht ist es für die Klassenstufen sieben bis neun." Organisiert worden sei der neuerliche Aufenthalt des EWE Energiemobils "Energie macht Schule" über den Lehrer Mathias Lillge. "Unsere Klassenlehrerin hat uns dann über den Termin informiert", erzählte Pauline und gab offen zu: "Ich dachte ,wir reden mehr über die erneuerbaren Energien, als dass wir etwas tun. Aber dann kam alles ganz anders."

Vor ihr und auch vor Michelle steht ein Plastikkörbchen mit verschiedenen Teilen. "Wir basteln und bauen", erklärte Letztere. Mit ihrer Kurbelleuchte sei sie bereits fast fertig. "Hier mischt sie Theorie mit Praxis", hob Ylva hervor, die mit der anderen Hälfte der Klasse 8 b im Raum nebenan zu Gange ist.

Mit dem Begriff Erneuerbare Energien habe sie erst einmal nicht so viel anfangen können, meinte Pauline. Und doch waren Cord Rademacher und Henning Lichtenstein, die beiden Betreuer des EWE-Mobils, von den recht guten Vorkenntnissen der Wriezener Gymnasiasten überrascht. Selbst Pauline fand im Nachhinein, dass sie das eine oder andere schon gehört hatte. Sich nun aber auf diese Weise mit dem Themenkomplex Energieerzeugung, Energiesparen und regenerative Energien zu befassen, mache Spaß und bringe auch etwas Neues: "So etwas Praktisches wie die Kurbelleuchte haben wir bisher nicht gemacht, auch vorher an der Grundschule nicht. Ich weiß jetzt in jedem Falle besser Bescheid." Bisher habe sie nur die Ermahnungen Erwachsener im Ohr gehabt, dass sie doch das Licht ausschalten solle, wenn sie den Raum verlässt.

"In unserer Familie versuchen wir, generell umweltfreundlicher zu leben", erzählte Ylva. Das fange beim Verzicht auf Plastik an und gehe über den Einkauf regionaler und biologischer Produkte bis hin zu Solarlampen, die für das Grundstück bereitstehen. "Für uns ist vieles schon so normal im Alltag", meinte Michelle und freute sich vor allem über ihre neuen praktischen Fertigkeiten: "Mit einer Bohrmaschine gehe ich doch eher selten um, aber hier gehört es einfach mit dazu." Das Löten der Kabelverbindung für die LED-Birne stand ihr da noch bevor.

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