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SV90 Fehrbellin II erspielt fünf Punkte, Zusatzpunkt geht aber an BBC

Derby in Fehrbellin

Starker Schub: Markus Ringgenberg aus Fehrbellin
Starker Schub: Markus Ringgenberg aus Fehrbellin © Foto: MZV
Peter Wolski / 08.10.2017, 20:06 Uhr - Aktualisiert 09.10.2017, 13:36
Fehrbellin (RA) Das erste Heimspiel-Wochenende für Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II verlief erfolgreich. Am Sonnabend konnte er das Aufsteigerduell gegen Parchim souverän gewinnen und am Sonntag im Derby gegen den BBC 91 Neuruppin ein leistungsgerechtes 2:1 erzielen.

Fehrbellin II - Pasewalk

5176:5049 (3:0/56: 22)

Bereits im Startblock fiel durch Junior Markus Ringgenberg mit 875 Holz der Tageshöchstwert. Partner Michael Nußbaum ließ bei seinen 120 Würfen 859 Holz fallen. Damit führte Fehrbellin bereits mit 51 Holz Vorsprung. Auf Seiten der Gäste erspielten Thomas Schröder und Torsten Albrecht, für ihn kegelte ab dem 106. Wurf Jürgen Siebert: 837 und 846 Hölzer. Auch in der Mittelachse stellten die 90er mit Marco Koch (862) den Durchgangsbesten. Ralf Friedrich hatte am Ende 848 Holz im Protokoll zu stehen. Dem Parchimer Holger Albrecht gelang ein Holz mehr. Lohn war der Mannschaftsbestwert. Drei Holz weniger hatte sein Partner Berth Gladow.

Damit trennten beide Teams vor der Schlussachse 66 Hölzer. Auch die 90er Andreas Schubert/ Norbert Krämer ließen im letzten Block nichts mehr anbrennen. Mit 872 beziehungsweise 860Holz erkämpften sie das zweit- und viertbestes Tagesergebnis. Die 837 und 834 Holz der Mecklenburger Thomas Sommerfeld und Mirko Albrecht hatten nur noch statistischen Wert.

Fehrbellin II - BBC Neuruppin I

5159: 5131 (2:1/44:34)

Das Derby wurde in erster Linie geprägt durch die Spannung um den Zusatzpunkt. Bei den Einzelleistungen gab es bei beiden Teams Licht und Schatten. Beide Anfangsachsen begannen ihr Spiel sehr nervös. Am Ende lagen die 90er mit drei Holz knapp vorn. Markus Ringgenberg zeigte wieder ein konstantes Spiel und wurde mit 870Holz drittbester Einzelspieler. Partner Michael Nußbaum dagegen musste sich mit 843 Holz zufrieden geben. Auf Seiten der Kreisstädter konnte besonders Thomas Gabrysch mit 863 Holz (zweitbestes Gästeergebnis) überzeugen. Nico Heinzgen hatte 847 Holz an der Anzeigetafel zu stehen. Auch nach der Mittelachse blieb alles offen. 90er Ralf Friedrich schraubte zwar den Tagesbestwert jetzt auf 871 Holz, BBCer Axel Fischer blieb aber mit der Mannschaftsbestleistung von 865 Holz am 90er dran. Da Fehrbellins Marco Koch das Duell gegen Thomas Protz mit 850 zu 846 für sich entschied, trennten nun beide Teams 13 Hölzer.

Somit musste die Schlussachse die Endscheidung um die Spielpunkte und auch den Zusatzpunkt bringen. Andreas Schubert spielte souverän über alle vier Bahnen und sicherte somit mit der Turnierbestleistung von 872 Holz den Hausherren den 28-Holz-Sieg. Partner Norbert Krämer und das BBC-Duo Axel Wolter/Jens Zilm kämpften verbissen um den Zusatzpunkt. Bis zur Hälfte des Spieles sah alles nach einem Dreier für den Liganeuling aus, dann wendete sich das Blatt aber. Buchstäblich auf der letzten Bahn wechselte der Punkt durch die 859 und 851 Holz von Axel Wolter und Jens Zilm Richtung Neuruppin. Norbert Krämer (853) war letztlich der Trainingsrückstand noch anzumerken.

Michendorf/Seddin - BBC 91

5382:5290 (3:0/48:30)

Die Startachse des BBC 91 hatte mit Auswahlkandidat Thomas Gabrysch mit 899 Holz und Nico Heinzgen (888) den Gastgeber keine Möglichkeit gegeben, um schon frühzeitig wegzuziehen. Die Seddiner Christian Rosga mit glatten 900 und Marko Friedrich mit 896Holz spielten neun Holz besser. Der Ruppiner Mittelblock nutzte die Möglichkeit, da Norman Lorenz nur 869 Holz erzielte, aber René Lewin (898) überraschend in Führung ging. Denn Axel Fischer mit starken 904 Holz ( Mannschaftsbestwert) und Drittbester an diesem Tag brachte den Zusatzpunkt in greifbarer Nähe. Auch Thomas Protz mit 890 Holz trug zu einer Führung von 18 Holz bei. Nun schlugen bei der SG Michendorf/Seddin die Alarmglocken. Die Schlussakteure Raphael Kukla (905) und Torsten Wagner (914) mit absoluten Bestwerten drehten das Spiel. Das Neuruppiner Duo Axel Wolter und Jens Zilm hatten seine Probleme. Mit 842 und 867 Holz wurde der sicher geglaubte Zusatzpunkt noch aus den Händen gegeben.

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