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Rot-Weiß gewinnt erwartungsgemäß mit 4:2 beim BSV Blumberg

Schönow löst Ticket für Runde vier

Bekamen es öfters miteinander zu tun: Blumbergs Keeper Martin Vohrer und Schönows Enrico Molkentin
Bekamen es öfters miteinander zu tun: Blumbergs Keeper Martin Vohrer und Schönows Enrico Molkentin © Foto: Ingo Muhme
Ingo Muhme / 10.10.2017, 05:21 Uhr
Blumberg (imu) In der dritten Runde im Kreispokal erreicht der leicht favorisierte Kreisoberligist aus Schönow im Gesamten gesehen verdient einen Platz im Lostopf für das Achtelfinale. Dabei läuft Rot-Weiß in der eigenen Liga momentan etwas den Erwartungen hinterher und hofft schon ein wenig, mit diesem Erfolg die Köpfe für das anstehende Derby in Zepernick frei zu bekommen. Blumberg hingegen scheint in der Kreisliga halbwegs im Soll zu sein und konnte eigentlich befreit aufspielen. Doch dieses Unterfangen schien die Mannschaft von Marko Ihl zu lähmen. "Wir hatten uns viel vorgenommen, vielleicht bremste uns der Respekt vor dem Klassenunterschied, ich weiß es auch nicht so richtig", sinniert Ihl.

Nach einer Abtastphase übernahmen die Gäste die Regie und vor allem auch die Kontrolle. Mit Blumberg als mutlosem Gegner, gepaart mit unsortierter Defensive, war praktisch der erste ordentliche Angriff der Rot-Weißen auch vom Torerfolg gekrönt. Dabei hatte Niclas Jorks leichtes Spiel, als er sich durch den Strafraum tankte und mit wenig Mühe sein Team per Flachschuss in Front brachte (12.). Die Partie gewann an Fahrt. Wieder war es Niclas Jorks, der den Ball dieses Mal durchgesteckt bekam und Martin Vohrer im Blumberger Kasten im Eins gegen Eins zum 0:2 überwinden konnte (28.).

Blumberg machte noch immer keine Anstalten von Gegenwehr, bezeichnend dafür war der Kopfball von Kevin Herdam, der für die einzig nennenswerte Abschlussaktion der Hausherren in der ersten Halbzeit herhalten musste (36.).

Blumberg begann den zweiten Abschnitt mit sichtbar besserer Körpersprache und etwas ansehnlicherem Auftritt. Doch eine große Leidenschaft um des Kampfeswillen versprühte nur Keeper Martin Vohrer, der seine Kollegen immer wieder verbal antrieb. Praktisch wie aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer. Rot-Weiß ohne Zugriff beim Angriff der Hausherren musste schlussendlich zusehen, wie Francesco Höhne frei zum Schuss kam und der Partie wenigstens die erwartete Pokal-Atmosphäre verschaffte (57.). Doch der positive Effekt für den Kreisligisten hielt nur ganze zehn Minuten, denn dort zeigte Schiedsrichter Kay Holwaldt auf den Elferpunkt, nach dem Patrick Fahlbusch im Zweikampf im Blumberger Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Beim fälligen Strafstoß ließ Sebastian Gausepohl Blumbergs Keeper Vohrer keine Chance und stellte mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her (67.).

Trainersohn Brian Ihl bereitete mit passgenauer Flanke auf Erik Bredereke den erneuten Anschlusstreffer vor (75.). Doch Steven Hagenah besiegelte mit dem 4:2 das Pokalausscheiden der Blumberger (90.).

"Die 3. Runde war unser Ziel, den Bonus weiterzukommen haben wir nun nicht erreicht", zeigte sich Marco Ihl nicht gänzlich enttäuscht. Schönows Coach Tobias Robel: "Ich kann nicht erklären, warum wir nochmal so in Bedrängnis gekommen sind, wir hatten es uns anders vorgenommen."

Blumberg: Vohrer, Kuchling, Henkelmann, Herdam (72. Pätzold), Herzen (82. Grüger), Ihl, Höhne, Notroff, Latendorf, Naumann (66. Bredereke), Jamrat

Schönow: Müller, Zehms, Redemann (66. Roelofs), Gausepohl, Jorks, Bartelt (24. Hagenah), Lang, Fahlbusch, Molkentin, Höft, Brösel

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