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Zahlreiche Fehler der Polizei

Sonderermittler Bruno Jost (l) und Innensenator Andreas Geisel (SPD) stellen den Abschlussbericht im Fall Amri am in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin vor.
Sonderermittler Bruno Jost (l) und Innensenator Andreas Geisel (SPD) stellen den Abschlussbericht im Fall Amri am in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin vor. © Foto: dpa
12.10.2017, 13:36 Uhr
Berlin (dpa) Zehn Monate nach dem islamistischen Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt hat ein Sonderermittler erneut zahlreiche schwere Fehler von verschiedenen Polizeibehörden und anderen Stellen festgestellt. Der frühere Bundesanwalt Bruno Jost kritisierte am Donnerstag bei der Vorstellung seines Abschlussberichts zu den Ermittlungen rund um den Attentäter Anis Amri besonders die Berliner Kriminalpolizei, aber auch die Polizei in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Amri, der als sogenannter islamistischer Gefährder bekannt war, hätte wegen seines Drogenhandels und gefälschter Ausweise höchstwahrscheinlich verhaftet und in Untersuchungshaft gesperrt werden können, sagte Jost. Er war vom Senat beauftragt worden.

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