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Schäden lähmen Verkehr auf B 96 noch knapp ein Jahr lang

Die Sanierung der Böschung bei Oranienburg-Nord ist für den Herbst 2018 geplant.
Die Sanierung der Böschung bei Oranienburg-Nord ist für den Herbst 2018 geplant. © Foto: MZV
Mandy Oys / 12.10.2017, 20:01 Uhr
Oranienburg (OGA) Die Brücke über die B96 neu an der Abfahrt Oranienburg-Nord wird voraussichtlich noch ein Jahr lang halbseitig gesperrt bleiben. Erst im Herbst 2018 werden die Schäden dort behoben.

Das bestätigte Hans-Jürgen Otte vom Landesbetrieb Straßenwesen auf Nachfrage. Es sei eine Baugrunduntersuchung vorgenommen worden. "Sicher wird ein Rückbau nötig werden", sagt Otte. Die Böschung, die nach dem Starkregen Ende Juni abgebrochen war, einfach aufzuschütten, funktioniere nicht. Woran es gelegen habe, dass die Schäden derart groß sind, müssten sich die Verantwortlichen fragen. Die Planung des Neubaus und auch die Ausschreibung werde Zeit in Anspruch nehmen. Damit werden Autofahrer noch lange mit Einschränkungen rechnen müssen. Entlang der B96 neu in Richtung Berlin ist nicht nur die Überfahrt Oranienburg-Nord eingeschränkt.

Auf der gesamten Umgehung geht es seit Wochen nur einspurig voran, weil Regenentwässerungsrinnen ausgetauscht werden müssen. Hans-Jürgen Otte besichtigte am Donnerstagvormittag die Arbeiten an der Abfahrt Germendorf auf die B 273. Dort sei die Rinne gesetzt, jetzt folge der Gussasphalt. Insgesamt fünf Rinnen müssen ausgetauscht werden - drei davon in Fahrtrichtung Nassenheide. "Kommende Woche wird umgeschwenkt", sagt Otte. Dann wechseln die Bauarbeiter die Spur. Um die Umgehungsstraße nicht voll sperren zu müssen, wird halbseitig gearbeitet. Nach dem Ende der Baumaßnahme befragt, nennt Otte Ende dieses Monats als Fertigstellungstermin. Im September haben die Arbeiten begonnen. Wer über die B96 neu weiter in Richtung Berlin fährt, musste in den vergangenen Woche weitere Einschränkungen hinnehmen - wegen der Erneuerung der Deckschicht am Autobahnkreuz Oranienburg. Vollsperrungen Richtung Pankow und auf die A111 gelten. Heute soll das Kreuz freigegeben werden, hieß es aus dem Landesbetrieb Straßenwesen - aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse eine Woche später als geplant.

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