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Letzter Lauf zum Oder-Pomerania-Cup beim Modellclub Schwedt / Regnerisches Wetter erfordert besondere Maßnahmen

Mini-Flitzer meistern "Drecks-Parcours"

Reimund Krüger / 13.10.2017, 05:00 Uhr
Schwedt (MOZ) Beim Modellclub Schwedt kam es zum Finale um den Oder-Pomerania-Cup der Mini-Flitzer. Schwedter Mitglieder fuhren zwei Pokale und Top- Platzierungen ein.

Im deutsch-polnischen Wettbewerb für Automodelle standen nach den Ergebnissen in den vorangegangenen Läufen in Bernau, Poznan und Stettin die Gesamtsieger in vier von fünf ausgeschriebenen Klassen noch nicht fest. Beim vierten Lauf in Schwedt fiel die Entscheidung.

Super vorbereitet präsentierte sich der Modellclub Schwedt in seiner RC Arena im Ortsteil Blumenhagen. Doch mit der Anreise der ersten Fahrer setzte Dauerregen ein und machte am Freitag und Sonnabend jegliches Fahren und damit das geplante Training unmöglich.

Noch am Sonntag früh stand die Arena teilweise unter Wasser und eine Absage der gesamten Veranstaltung stand im Raum. Doch es zeigte sich wieder einmal, wie verschworen die Gemeinschaft der Automodellsportler ist. Alle packten mit an. Pumpen wurden herangeschafft, Schaufeln und Rasenbesen unter den Sportlern aller Clubs verteilt und da der Himmel endlich auch wieder freundlich gestimmt war, konnte die Rennstrecke binnen kurzer Zeit entwässert werden. Zum Schluss wurden noch Sägespäne auf der Strecke verteilt und dann ging es los.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Jürgen Polzehl, eröffnete das Finale. Er würdigte den internationalen Wettbewerb als ein Zeichen der guten Nachbarschaft zwischen Polen und Deutschland und wünschte den Fahrern spannende und faire Wettkämpfe.

Der erste Sieger war einer der jüngsten Teilnehmer. Im Kids-Race, ein Wettbewerb für Kinder, gewann der sechsjährige Jonas Kolloff aus Oderberg vor Allegra Bliefert aus Berlin und Kawin Chunthanom (Potsdam).

Richtig zur Sache ging es dann auch bei den Profis. Die Schwierigkeiten der Strecke, mit ihren vielen Sprüngen, engen Kurven und wechselnden Untergründen, wurden durch einige erheblich aufgeweichten Passagen in den Vorläufen und Vorfinals der einzelnen Klassen, noch um ein Vielfaches verstärkt. Erst mit den Halbfinalläufen waren wieder normale Rennbedingungen gegeben.

In der Klasse ORE8 (Elektroantrieb) sah man in zwei Finalläufen Buggy-Sport vom Feinsten. Selbst der mit drei Siegen in drei Wettbewerben schon als souveräner Gesamtsieger feststehende Mateusz Dudzic vom RC Club Szczecin (auch Mitglied im MC Schwedt), musste sich nach hartem Kampf beugen und wurde Dritter. Es siegte sein Clubkamerad Jaroslaw Poniatowski (ebenfalls Mitglied im MC Schwedt) vor Steven Nortdorf (Speedracer Bernau). In der Klasse OR8 (Verbrenner) war der Sieg für den Lokalmatador Zico Scherel greifbar nahe. Durch Fahrfehler mit Stürzen seines Buggy konnte jedoch Ahmadi Zenouz Max Hamun aus Berlin (seit kurzem Mitglied beim MC Schwedt) vorbeiziehen. Dritter wurde Christopher Toni Beer aus Rostock, aber Mitglied beim MC Schwedt. In der Open-Klasse gewann Igor Goderski (Poznan) vor Danilo Latusessek (Potsdam) und Mariusz Iliuzcyk (Szczecin).

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