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"Steinbruch" an einstigen Rinderställen

Zwischen Gesteinsbergen: Zwei Mitarbeiter der in Bliesdorf ansässigen Castus Service GmbH & Co. KG zerkleinern mit einem Brecher den Betonbruch der einstigen Rinderstallanlage in Kunersdorf. Holz, Stahl und Müll werden extra gesammelt und entsorgt.
Zwischen Gesteinsbergen: Zwei Mitarbeiter der in Bliesdorf ansässigen Castus Service GmbH & Co. KG zerkleinern mit einem Brecher den Betonbruch der einstigen Rinderstallanlage in Kunersdorf. Holz, Stahl und Müll werden extra gesammelt und entsorgt. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 13.10.2017, 06:24 Uhr
Kunersdorf (MOZ) Auf dem Areal der künftigen Photovoltaikanlage in Kunersdorf wird zurzeit das Baumaterial der einstigen Rinderstallanlage maschinell gebrochen. Das Gerät wird danach nach Herzhorn und Möglin umgesetzt, informierte am Donnerstag Alexander Rosenthal von der Castus GmbH. Ursprünglich war dies bereits für den Sommer angekündigt worden. "Wir haben aber noch eine andere Baustelle dazwischen geschoben", erläuterte er. Der Betonbruch könne je nach Qualitätsgüte für den Unterbau von Straßen und Wegen genutzt werden. Müll, Holz und Stahl würden aussortiert, sofern dies nicht bereits im Vorfeld passiert sei. Die zu frühen DDR-Zeiten errichtete Stallanlage in Kunersdorf sei bereits in den 1990er-Jahren aufgegeben worden. Für die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von vier Megawatt auf dem etwa 4,5 Hektar großen Areal liege seit Mittwoch auch die Baugenehmigung vor, erklärte Rosenthal. Sobald die Fläche geräumt sei, werde der Bau vorbereitet. "Auch die Anlage in Möglin haben wir im Vorjahr während des Winters gebaut."

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