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Bis Ende der Maisernte müssen Einwohner die Fahrzeuge ertragen

40-Tonner donnern durch Glambeck

Schwere Lkw dürfen durch Glambeck fahren, aber nur, wenn sie die Ernte abtransportieren.
Schwere Lkw dürfen durch Glambeck fahren, aber nur, wenn sie die Ernte abtransportieren. © Foto: GZ/Patrick Rachner
Volkmar Ernst / 13.10.2017, 18:14 Uhr
Glambeck (veb) 40-Tonner, die durch Glambeck donnern, das war der Aufreger in der Fragestunde des Ortsbeirates am Donnerstag. Dürfen die das, obwohl es doch eine Tonnagebegrenzung für die Straßen gibt?, so die Frage. Ja, sie dürfen, sofern es sich um landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge handelt. Zu solchen werden die Laster quasi per Gesetz, wenn sie landwirtschaftliche Produkte befördern. In diesem speziellen Fall handelt es sich um Mais, der gerade geerntet wird. Doch eben nur so lange, wie die Ernte läuft, danach gilt diese Ausnahmeregelung nicht mehr. Was die von Anwohnern befürchteten Straßenschäden betrifft, verweist Marco Krüger vom Bauamt darauf, dass die Straßen für eine bestimmte Zahl von Touren solcher Fahrzeuge ausgelegt seien - und zwar in einem Jahr. Unerheblich dabei sei, ob die Fahrten innerhalb eines kurzen Zeitraums, also hier bei der Ernte, oder über das Jahr verteilt auftreten würden. Dennoch wollen die Anwohner die Fahrzeuge und mögliche Schäden fotografieren.

Wesentlich angenehmer für alle war dann die Vorbereitung des Martinsfestes am 11. November. Das hatten vor inzwischen 20 Jahren Katechetin Luise Wunnicke und Ilse Brzoska von der Glambecker Kirchengemeinde ins Leben gerufen. Ein Grund, den runden Geburtstag in diesem Jahr besonders zu feiern. Los geht es mit einer Andacht in der Kirche um 17 Uhr. Das Besondere daran, für die musikalische Umrahmung sorgt eine Band Jugendlicher, deren Sängerin aus Glambeck stammt. Danach wird eine Puppenspielerin die Geschichte des heiligen Martin als Schattenspiel erzählen. "Wir denken, dass dies Angebote sind, um die Leute schon zur Andacht in die Kirche locken", so Ortsvorsteherin und Gemeindekirchenratsmitglied Hilde Peltzer-Blase. Gegen 18 Uhr setzt sich dann vor der Kirche der Lampionumzug durch Glambeck in Bewegung, um am Ende wieder auf dem Festgelände an der Kirche einzutreffen. Dort warten auf die Teilnehmer ein wärmendes Martinsfeuer sowie Kinderpunsch für die Kleinen und Glühwein für die Erwachsenen. Mit Gesprächen in gemütlicher Runde klingt der Abend aus.

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