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MSV mag Max Mangold

Schiri im Abendspiel: Max Mangold leitete die MSV-Partie gegen Stahl Brandenburg.
Schiri im Abendspiel: Max Mangold leitete die MSV-Partie gegen Stahl Brandenburg. © Foto: MZV
Matthias Haack / 13.10.2017, 18:40 Uhr - Aktualisiert 16.10.2017, 16:51
Neuruppin (RA) Fußball-Brandenburgligist MSV hat am Freitag den SV Union Klosterfelde als vierten Gegner im Landespokal-Wettbewerb zugelost bekommen. Damit kommt es am Anfang November im Volksparkstadion zu einem Duell zweier Brandenburgligisten.

Das erste Punktspiel der Beiden gewann der MSV zwar mit 5:1. Doch Trainer Henry Bloch sieht "ein völlig anderes Spiel" voraus. Es geht um soviel mehr, denn: "Wann bekommt man mal die Chance, in ein Halbfinale einzuziehen?" Das betrifft sowohl den MSV als auch Klosterfelde. Für die Barnimer wäre es das erste Mal, die Neuruppiner erreichten 2005 nicht nur das Endspiel, sie gewannen es als damaliger Oberligist sogar mit 2:1 nach Verlängerung gegen den SV Babelsberg 03. Henry Bloch: "Wir dürfen uns glücklich schätzen, eine reale Möglichkeit auf den Einzug in die nächste Runde zu bekommen."

Die Idee keimte gestern sofort auf, das Spiel auf Freitagabend vorzuziehen. Beide Vereine gelten als Freunde von Flutlichtspielen. Schon das Punktspiel war als Abendspiel ausgetragen worden.

Die vorletzte Auslosung dieses Wettbewerbs fand am Mittag in der AOK-Zentrale Nordost in Teltow statt. Die Losfee engagierte der Landesverband den 17-jährigen Sportbotschafter und GT-Masters Rennfahrer Mike Ortmann. Er sorgte für ein Traumlos des Pokalverteidigers: Energie Cottbus, bereits sieben Mal das Finale gewonnen, reist in vier Wochen zum ambitionierten Brandenburgligisten nach Ludwigsfelde.

Die Paarungen lauten:

MSV Neuruppin -

Union Klosterfelde

Stahl Brandenburg -

Union Fürstenwalde

Optik Rathenow -

SV Babelsberg

Ludwigsfelder FC -

Energie Cottbus

Übrigens dürfte mit der Paarung zweier Brandenburgligisten die Wahrscheinlichkeit steigen, dass der MSV im Viertelfinale einen Glücksbringer begrüßen darf. Wann immer Schiedsrichter Max Mangold und die Neuruppiner zuletzt gemeinsam in Aktion waren, der MSV ging als Sieger vom Rasen. Der Joachimstaler war sowohl Referee beim 7:1 gegen Schmölln als auch beim 3:0 gegen Stahl Brandenburg. Vor einer Woche stand er als erster Assistent Schiri Toni Bauer (Joachimstal) im Neuruppiner Achtelfinal-Spiel zur Seite.

Am Sonnabend steht der 20-Jährige unter besonderer Beobachtung. Der in Chorin Wohnende pfeift die Partie des Spitzenreiters Grün-Weiß Lübben gegen Miersdorf. Max Mangold gehört zum Förderkader des Landesverbandes, wohl deshalb ist Lübben-Miersdorf bereits die dritte Partie in dieser Saison.

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