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In Strausbergs erstem Escape Room kommen Rätselfreunde voll auf ihre Kosten

Der verrückte Spielemacher

Strausbergs erster Escape Room: Jan Zumkowski (l.) und Martin Ritsche laden in ihr ganz spezielles Kinderzimmmer in der Georg-Kurtze-Straße 4 ein. In einer Stunde müssen alle Rätsel gelöst sein.
Strausbergs erster Escape Room: Jan Zumkowski (l.) und Martin Ritsche laden in ihr ganz spezielles Kinderzimmmer in der Georg-Kurtze-Straße 4 ein. In einer Stunde müssen alle Rätsel gelöst sein. © Foto: MOZ/Gerd Markert
Detlef Klementz / 13.10.2017, 19:03 Uhr
Strausberg (MOZ) Es gibt solche Fluchtspiele in Berlin und anderswo zu verschiedenen Themen. Seit wenigen Tagen hat auch Strausberg einen sogenannten Escape Room. Die Macher haben ihr Spiel "Der verrückte Spielemacher" genannt.

Jan Zumkowski und Martin Ritsche mögen die Escape Rooms. Sie waren zu viert in Berlin unterwegs und haben bei den thematisch sehr unterschiedlichen Fluchtspielen Erfahrungen gesammelt. Die beiden Freunde wollten nämlich selbst ein solches Konzept entwickeln. Klar sei dabei gewesen, "dass wir kein Horrorgefühl vermitteln und auch keine anderen Themen kopieren wollten", wie Zumkowski sagt. Was gar nicht so einfach war, wie sich herausstellt. Schließlich verständigten sich die beiden 31-Jährigen darauf, den Spielinstinkt anzusprechen und die Besucher in ihre Kindheit zu versetzen.

Bei der Suche nach einem passenden Domizil hätten sie Glück gehabt, räumt Zumkowski ein. Er arbeitet bei der Sparkasse Märkisch-Oderland und erfuhr so, dass diese Räumlichkeiten in der Georg-Kurtze-Straße 4 erübrigen konnte.

Im Gegensatz zu anderen potenziellen Vermietern sei die Sparkasse sehr flexibel und entgegenkommend gewesen, lobte Martin Ritsche, der als Berufsfeuerwehrmann in Berlin tätig ist. Große Umbauten seien für ihre Zwecke nicht erforderlich gewesen. "Selbst die sanitären Einrichtungen waren vorhanden und können so genutzt werden", sagte Ritsche. Natürlich habe man malermäßig aktiv werden müssen.

Rund ein Jahr brauchten die beiden jungen Männer von der Idee bis zur Umsetzung. Manch hilfreicher Tipp sei vom Gründerprojekt Young Companies gekommen. "Wie andere machten auch wir nicht nur gute Erfahrungen mit Handwerkern", berichtete Jan Zumkowski. Am 30. September feierten sie Eröffnung.

Wer sich auf das Fluchtspiel einlässt, kommt erst einmal in eine Art Foyer. Ausgestattet mit den nötigen Erklärungen werden die Besucher dann im Kinderzimmer eingeschlossen. Was dort passiert, soll ein Geheimnis bleiben. Auf jeden Fall müssen in genau einer Stunde sämtliche Rätsel gelöst sein, um den Raum wieder verlassen zu dürfen. Wenn sie nicht erfolgreich waren, bleiben sie dort natürlich nicht gefangen, sondern können wieder gehen - nur eben nicht als Sieger.

Und gewinnen wollen fast alle Besucher, wie die beiden Inhaber festgestellt haben, die per Bild und Ton ständig mit den Gästen verbunden sind. Manche würden mehr als unruhig, wenn die Zeit knapp wird und sie manche Rätsel nicht lösen können. "Es ist bestimmt nicht leicht, aber machbar", schätzt Zumkowski ein. Bislang waren etwa ein Dutzend Teams in ihrem Fluchtraum. Die Mehrheit ist als Sieger rausgekommen.

Zahlen und Fakten


■ Das Spiel im neuen Escape Room in Strausberg heißt "Der verrückte Spielemacher".
■ Grundsätzlich geeignet als Spieler sind Personen ab 14 Jahren. In Begleitung waren auch schon Kinder dabei. Voraussetzung: Lust am spielen und Rätsel lösen.
■ Der Fluchtraum ist für zwei bis sechs Spieler ausgelegt. Als ideale Zahl nennen die Inhaber vier oder fünf.
■ Die Spieler haben 60 Minuten Zeit, aus dem Raum zu entkommen. Dazu müssen sämtliche Rätsel gelöst werden.
■ Eröffnungsangebote: zwei Personen 60 Euro, drei Personen 70 Euro, vier Personen 80 Euro, fünf Personen 90 Euro, sechs Personen 105 Euro.
■ Weitere Infos und Anmeldungen unter Tel. 03341 2139234 beziehungsweise im Internet unter www.ticking-clock.de

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