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Zu Königs Wusterhausen: Stoff für einen Krimi

Mathias Hausding
Mathias Hausding © Foto: MOZ
Mathias Hausding / 13.10.2017, 19:20 Uhr - Aktualisiert 13.10.2017, 20:02
Fankfurt (Oder) (MOZ) Ein Finanzskandal in der Stadtverwaltung, ein vor die Tür gesetzter Aufklärer, der nun als Bürgermeister zurückkehrt, illegale Plakate der Konkurrenz im Wahlkampf, die wiederum flugs des nächtens entfernt wurden - was in Königs Wusterhausen läuft, ist Krimistoff. Und, na klar, in fast jedem "Tatort" hat irgendwann das LKA seinen Auftritt. So auch hier.

Wie im TV stellt sich allerdings nun auch in der Realität die Frage, inwieweit das gebotene Schauspiel plausibel ist oder an den Haaren herbeigezogen wirkt. So mutet es merkwürdig an, dass das Haus eines frisch gewählten Rathauschefs wegen zweier Aktenordner durchwühlt wird, deren Verschwinden drei Jahre lang niemand groß gekümmert hat. Es passt ins Bild, dass die Ermittler offenbar nichts Belastendes fanden und die Akte nun schließen wollen.

Der Schaden ist trotzdem da, und Swen Ennullats Gegner werden wohl so bald keine Ruhe geben. Es wird sich zeigen, ob es eine gute Idee war, ihn zum Chef jener Verwaltung zu küren, die er einst madig gemacht hat.

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