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Geschäftshaus als Ort der Begegnung

Die Prominenz kam natürliche: Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft wohnten dem Richtfest bei. Am Bahnhof in Falkensee bauen die Zieseckes ein Wohn- und Geschäftshaus.
Die Prominenz kam natürliche: Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft wohnten dem Richtfest bei. Am Bahnhof in Falkensee bauen die Zieseckes ein Wohn- und Geschäftshaus. © Foto: Passow
Silvia Passow / 13.10.2017, 20:00 Uhr
Falkensee (MOZ) Am Freitag: Bauherr Michael Ziesecke hatte zum Richtfest geladen. Über das neue Geschäftshaus in der Bahnstraße, direkt am Falkenseer Bahnhof, erhob sich der geschmückte Richtkranz. Zahlreiche Gäste aus Politik, dem Kulturbereich der Stadt, der Verwaltung und natürlich der am Bau beteiligten Personen waren gekommen. Unter ihnen auch viele Falkenseer, die sich das Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen wollten.

Die Eröffnungsrede hielt der Bauherr natürlich selbst, unterstützt von seiner Ehefrau. "Dieser Bau soll einzigartig für Falkensee sein", eröffnete er seine Rede. Er dankte allen, die geholfen hatten, seine "Vision" Wirklichkeit werden zu lassen. Und auch den Anwohnern für ihr Verständnis.

Landrat Roger Lewandowski (CDU) hob in seiner Rede seine Freude über den neuen Standort für die Kunst-und Musikschule des Havellandes hervor. "Der Bedarf sei in den letzten Jahren gewachsen", teilte er mit. "Ich freue mich schon auf das eine oder andere Konzert. Die Musikschule bringt Kultur ins Zentrum der Stadt." Die Kunst-und Musikschule wird nach Fertigstellung in einen Teil des Gebäudes einziehen. Mit Blick auf die Planung wies Lewandowski auf die Besonderheiten beim Bau des Musiksaales hin. Er erklärte: "Dieser Freitag der 13. ist ein guter Tag für den Kalender Falkensees."

Thomas Zylla, Falkensees Erster Beigeordneter und Baudezernent, stellte eine kleine Parabel auf. "Es ist jetzt Oktober, Erntezeit. Wir ernten jetzt, was wir einst gesät haben." Womit er sich auf die Stadtplanung bezog. Diese löse nach seinen Worten "immer noch Diskussionen in der Stadtverordnetenversammlung aus. Das ist auch gut so."

Auf das Konzert musste der Landrat dann nicht lange warten. Vom Dach des Rohbaus aus, spielte das Orchester der Musikschule und unterhielt mit fröhlichen Takten die Gäste.

Was die zukünftigen Bewohner der Bahnstraße angeht, steht bereits einiges fest. Das Jobcenter wird mit 55 Mitarbeitern einziehen. Neue Räume bekommt auch die Kunst-und Musikschule Havelland. Deren Leiterin, Simone Seyfarth, erklärte: "Mit dem Neubau werden sich unsere Arbeitsbedingungen deutlich verbessern." Außerdem werden Arztpraxen, ein Ergotherapeut, ein Gemüsehändler, die Fleischerei Gädecke und Jannys Eis nach Fertigstellung in das Gebäude einziehen.

"Keine Bauverzögerung", wünschte Landrat Lewandowski den Bauherren. Bis zu diesem Richtfest hatte Michael Ziesecke bereits einige Hürden genommen. So musste der Grundwasserspiegel gesenkt, die Fundamente der angrenzenden Häuser verstärkt werden. Der Neubau selbst wurde drei Meter in die Tiefe gebaut - 14 Meter hoch und 77 Meter lang ist er. Bald wird er mit Leben gefüllt werden, oder wie Ziesecke sagte: "Es wird ein Ort der Begegnung werden."

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