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Verfahren zu Kupfer im Schweinefutter beendet

Mehr als 30 der Tiere seien nach der Schlachtung in den Verkehr gekommen.
Mehr als 30 der Tiere seien nach der Schlachtung in den Verkehr gekommen. © Foto: dpa
dpa / 14.11.2017, 12:03 Uhr - Aktualisiert 14.11.2017, 16:00
Cottbus (dpa) Der juristische Streit zwischen einer Schweinemastanlage in Südbrandenburg und dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz um ein Bußgeld ist beigelegt.

Das Ordnungswidrigkeitsverfahren ist beendet, weil der Betrieb seinen Einspruch gegen die Forderung des Landkreises am Montag zurücknahm, wie eine Richterin des Amtsgerichts Cottbus am Dienstag sagte. Der Betrieb habe das Bußgeld akzeptiert. Eigentlich war für Dienstag die Hauptverhandlung in dem Verfahren geplant gewesen.

Der Landkreis hatte der Schweinemastanlage bei Vetschau das Bußgeld in Höhe von 700 Euro nach Gerichtsangaben auferlegt, weil er dem Betrieb Organisationsversagen vorwirft. Über einen längeren Zeitraum sollen Hunderte Jungsauen versehentlich Futter mit zu hohem Kupfergehalt bekommen haben. Mehr als 30 der Tiere seien nach der Schlachtung in den Verkehr gekommen. Nach Angaben des Landkreises hat der Betrieb nun bis zum 27. November Zeit, das Bußgeld zu zahlen.

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