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Katja Schönitz ist Bürgermeisterkandidatin

Ingeborg Kalischer
Ingeborg Kalischer © Foto: Privat
14.11.2017, 21:00 Uhr
Wustermark (MOZ) Nun ist es auch offiziell: Katja Schönitz ist Bürgermeisterkandidatin der Bündnisgrünen inDie in Elstal aufgewachsene Soziologin ist überparteilich. Sie will sich für eines hohes Maß an Lebensqualität in der Gemeinde einsetzen und die Bürgerbeteiligung stark akzentuieren und nach vorne bringen, wie sie in einer ersten Stellungnahme betont. Ingeborg Kalischer, Sprecherin der Grünen in Wustermark, sieht große Qualitäten. Das Ziel ist die Abwahl von Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos).

"Wir haben uns dafür entschieden, bei der Bürgermeisterwahl mit einer eigenen, nicht parteigebundenen Kandidatin anzutreten, weil wir in den vergangenen Jahren oftmals erfahren mussten, dass der Amtsinhaber nicht klar genug für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger eintritt und die Wünsche aus der Gemeindevertretung in der Verwaltung umsetzt. Ein konkretes Beispiel dafür aus jüngster Zeit ist die Verdichtung in der Eisenbahnersiedlung, wo ohne Rücksprache ein positiver Bauvorbescheid erteilt wurde", so Kalischer. Als Mutter eines neunjährigen Sohnes sei die Katja Schönitz als Bürgermeisterkandidatin nah dran an den Bemühungen, die Qualität der Bildungseinrichtungen in der Gemeinde zu verbessern. Ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Führungskräften in der Personalabteilung bei einem Großkonzern könne Schönitz nutzen, "um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Wustermark durch professionelle Digitalisierung und bürgerfreundliche Internetseiten zu entlasten, für die notwendigen Reformprozesse zu motivieren und Konflikte zwischen Gemeindevertretung, Verwaltung und Parteien weiter abzubauen", so Kalischer weiter. Schönitz habe als alteingesessene Elstalerin die negativen Veränderungen der Wohnsituation durch die Bebauung von Wald und Grünflächen und die Zunahme der Lärmbelästigung durch den Verkehrszuwachs am eigenen Leib erfahren. Deshalb soll sie engagiert dazu beitragen, "Wustermark wohnens- und lebenswerter zu gestalten".

Grundsätzlich wollen die Bündnisgrünen keinen weiteren Ausbau von Industrieflächen oder großen, zusammenhängenden Gewerbeflächen. Dafür wollen sie einen verbesserten Lärmschutz im gesamten Gemeindegebiet, eine Anpassung der Infrastruktur in den alten und neuen Wohngebieten (Kita, Schule, Handel, Freizeit, Sport, Arzt), ein Verkehrskonzept zum Wohle der Bürger (mehr Radwege, dichtere Taktung des Bahnverkehrs, An- und Abfahrtsituation B5 Outlet), einen maßvollen Ausbau von Wohngebieten (auch die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum) sowie bessere Kulturangebote.

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