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Havel Towers bleiben oben dran

Mathias Jagla hatte großen Anteil, dass die Havel Towers auf die Siegerstraße einbogen.
Mathias Jagla hatte großen Anteil, dass die Havel Towers auf die Siegerstraße einbogen. © Foto: MZV
Oilver Westphal / 15.11.2017, 12:41 Uhr
Schwedt (MOZ) So eng war es wohl schon lange nicht mehr in der Basketballoberliga. Nach sechs Spieltagen kristallisiert sich eine Spitzengruppe aus fünf Teams heraus, die um die begehrten vier Play-Off-Plätze kämpfen werden. Dank eines deutlichen 98:73-Erfolgs bei der BG Schwedt bleiben die Havel Towers oben dran.

Zu Beginn lief wenig für die Spielgemeinschaft zusammen, und so konnten die Schwedter zunächst gut mithalten. Sie langen nach dem ersten Viertel auch mit 17:13 vorn. Im zweiten Durchgang kehrte die Treffsicherheit der Gäste zurück und so wurde aus einem Rückstand eine 56:30-Führung. 43 Punkte in einem Viertel sprechen eine deutliche Sprache. Mathias Jagla traf in dieser Phase vier Dreipunktewürfe und trug somit an seinem Geburtstag seinen Teil dazu bei, dass sich die Miene von Coach Florian Schöttler nach und nach entspannte.

Hauptgrund dass es nun besser lief war nach Ansicht des Trainers die starke Verteidigung über das komplette Feld und ein deutlich besseres Passspiel. "Wie befürchtet, hat man uns anfangs die dreiwöchige Spielpause angemerkt", so Schöttler.

In Folge des deutlichen Vorsprungs brachten die Havel Towers das Spiel ohne große Mühe souverän ins Ziel und nahmen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-Offs aus Schwedt mit, das weiterhin punktlos am Tabellenende steht. "Wenn wir wollten konnten wir das Tempo anziehen und uns absetzen", so Schöttler, der trotz schwachen Starts zufrieden war.

Aus einer guten Mannschaftsleistung stach vor allem der 18-jährige Matheus Roweder Frutuoso heraus, der gleich in seinem ersten Spiel zwölf Punkte erzielte und sich gut in die Mannschaft einfügte. Für Schöttler kam dies wenig überraschend, da schon im Training zu sehen war, wie gut der junge brasilianische Austauschschüler aus Rathenow ist. "Dass es so gut funktioniert, hat mich trotz positiver Erwartung dennoch überrascht", gestand Schöttler.

An diesem Sonnabend (18. November) steht die Partie bei BBC Cottbus 2 an.

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