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Wandlitz übergibt frisch sanierte Pisten in der Blumen- und in der Nibelungensiedlung

Fünf Straßen auf einen Streich erledigt

Sicherten sich einen Platz in der ersten Reihe: Polier Lars Engelmann und Oberbauleiter Fred Spannberg (beide Firma Stradeck aus Mühlenbeck), Gemeindevertreter Ralf Becker, Ortsvorsteher Ingo Musewald, Sabine Scheib von der Bauverwaltung und die Bürgermei
Sicherten sich einen Platz in der ersten Reihe: Polier Lars Engelmann und Oberbauleiter Fred Spannberg (beide Firma Stradeck aus Mühlenbeck), Gemeindevertreter Ralf Becker, Ortsvorsteher Ingo Musewald, Sabine Scheib von der Bauverwaltung und die Bürgermei © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Hans Still / 06.12.2017, 06:15 Uhr
Wandlitz (hs) Lang hat es gedauert, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unter diesen Vorzeichen weihte gestern gleich eine ganze Schar Beteiligter mehrere Straßen der Wandlitzer Blumensiedlung ein. Dabei gingen die Erinnerungen zunächst ins Jahr 2012 zurück. Der Wandlitzer Ortsvorsteher Ingo Musewald berichtete, wie damals erstmals der Kontakt zu den Anwohnern aufgenommen wurde, um über eine Sanierung der Straßen ins Gespräch zu kommen. "Damals war die Begeisterung nicht sehr groß. Und es wurde darüber diskutiert, nur einige Straße zu erneuern, andere aber liegen zu lassen", kramte Musewald in seinem Gedächtnis. Dass es dann aber doch anders gehandhabt wurde, erfreute am Dienstag die Vertreter der Gemeinde, der Baufirmen und auch die Anwohner. Der Asternweg, die Dahlienstraße, die Sonnenblumenstraße, die Gladiolenstraße und der Pittweg wurden innerhalb von zwei Bauabschnitten grundhaft ausgebaut und mit 178 neuen Straßenlampen versehen.

Damit investierte die Gemeinde gut eine Million Euro und schaffte es, 1,93 Kilometer Straße auf einen modernen Standard zu heben. Die Straßen sind 4,80 Meter breit, Mulden und Muldenrigolen sollen für einen ordentlichen Abfluss des Regenwassers sorgen. Die Grundstücksauffahrten bekamen schließlich Betonpflastersteine, sodass die mit Abwasser erschlossene Siedlung nun als ziemlich komplett anzusehen ist und dem weiteren Wertzuwachs der Grundstücke nichts mehr entgegenstehen sollte.

Dass es weiteren Bedarf gibt, bestätigte der für den Tiefbau in der Gemeinde zuständiger Sachgebietsleiter Rüdiger Stumpf. Demnach verfügt Wandlitz insgesamt über 230 Kilometer Straßen, von denen noch 100 Kilometer Sandstraßen sind. Davon seien zwischen 30 bis 50 Prozent sanierungsbedürftig.

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