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CDU plädiert für Orte der Begegnung

Projekt Ortsmitte Elstal: Oliver Kreuels, Vorsitzender der Gemeindevertretung, mit einem Modell.
Projekt Ortsmitte Elstal: Oliver Kreuels, Vorsitzender der Gemeindevertretung, mit einem Modell. © Foto: privat
Patrik Rachner / 07.12.2017, 21:59 Uhr
Wustermark (MOZ) Der CDU-Gemeindeverband in Wustermark will die Ortszentren in Elstal und Wustermark deutlich aufwerten. Das Ziel soll sein, die Lebensqualität zu steigern.

Oliver Kreuels, Vorsitzender der Wustermarker Gemeindevertretung, ist ein Mann, der vor Ideen sprüht. Mit seinen Parteifreunden wartet er nun mit Vorschlägen auf, die künftig in den Gremien der Gemeinde offen diskutiert werden sollen. Er plädiert vor dem Hintergrund des rasant zu erwartenden Einwohneranstiegs dafür, die Infrastruktur anzupassen. "Wir haben in Elstal keine richtige Ortsmitte mit einem Platz zum Verweilen. Auch im Ortsteil Wustermark besteht dahingehend akuter Handlungsbedarf", meint Kreuels. Die Ist-Situation sei für die Einwohner jeweils unzufrieden, manche sprechen gar von einer Einöde. Genau da will die CDU ansetzen.

So könnte den Angaben zufolge in Elstal eine richtige Ortsmitte auf dem im Gemeindeeigentum befindlichen und brachliegenden Grundstück hinter dem Sportplatz auf östlicher Seite zwischen dem Ernst-Walter-Weg und der Rosa-Luxemburg-Allee entstehen. Dann müsste allerdings die Straße Am Sportplatz verlegt werden. Auf dem Areal könnte ein Nahversorgungszentrum mit einem Supermarkt, kleineren Einzelhandelsgeschäften plus Café und Restaurant geschaffen werden. Ein Platz zum Verweilen und Flanieren gehöre genauso dazu. Weiterhin sollte natürlich Wohnraum geschaffen werden, wie Kreuels betonte. Er hat bereits von einem ihm bekannten Architekten erste Modelle entwickeln lassen.

"Ich denke, der Standort ist optimal. Wir müssen in Elstal für eine gewisse Aufenthaltsqualität sorgen, so viel steht fest. Ein Treffpunkt fehlt einfach, auch abends", betont er. "Noch sind wir allerdings in der Phase der Überlegungen. Es ist wichtig, einen städtebaulichen Wettbewerb auf den Weg zu bringen, um eine bestmögliche Lösung zu erzielen. Wir wollen schließlich keine Vorgaben, wir benötigen stattdessen eine einvernehmliche Lösung, die breit diskutiert werden muss. Fest steht aber, wir müssen jetzt handeln."

Auch den Brunnenplatz hat die CDU ins Visier genommen. Die Ortsmitte gebe nicht all zu viel her. Eine Neugestaltung könnte neue Impulse freisetzen. Laut Kreuels könnten Teile der Parkplätze am Rathaus auf die andere Seite verlegt werden und der eigentliche Markplatz anders gestaltet werden. Wie, müsste gleichfalls in einem Ideenwettbewerb eruiert werden. Klar sei für ihn, dass die Eingangssituation mit Blick auf den Supermarkt verändert werden müsste.

Die CDU will zum Diskussionsauftakt deshalb nun eine Beschlussvorlage in die Gemeindevertretung einbringen.

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