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Läufer kennen keine Kälte

Keine Angst vor kalten Füßen: Die Starter machen sich beim ersten Lauf der Winterlaufserie auf die 10,4 km-Strecke. Ganz links mit Nummer 2106 läuft der Sieger Thoralf Berg von den Schwedter Hasen.
Keine Angst vor kalten Füßen: Die Starter machen sich beim ersten Lauf der Winterlaufserie auf die 10,4 km-Strecke. Ganz links mit Nummer 2106 läuft der Sieger Thoralf Berg von den Schwedter Hasen. © Foto: Lukas Grybowski
Lukas Grybowski / 08.12.2017, 05:41 Uhr
Bernau (MOZ) Insgesamt 134 Läufer gingen beim 1. Lauf der Winterlaufserie in Bernau an den Start. Bei Sonnenschein, aber gleichzeitigen Temperaturen von nur knapp über null Grad wurde über die Distanzen 1,1 Kilometer, 2,2 Kilometer, 7,4 Kilometer und 10,4 Kilometer gestartet.

"Ich denke, das Zwiebelprinzip hilft bei der Kälte am besten. Aber man sollte auch nicht zu viel anhaben, dann schwitzt man zu doll und dann geht es auch nicht vorwärts", erzählt Frank Jänicke von den "Hinkenden Hirschen" aus Wandlitz lachend. "Aber, da die Sonne scheint, ist das schön, dann ist die Kälte auch nicht ganz so schlimm und gerade kurz vor Weihnachten ist das hier nochmal eine schöne Veranstaltung. Das ist mittlerweile meine sechste oder siebte Teilnahme und man sieht auch immer dieselben Gesichter. Das macht einfach viel Spaß", so Jänicke weiter. "Ich laufe die 7,4 Kilometer Strecke und denke mal, dass ich zwischen 35 und 36 Minuten brauchen werde", gibt er vor dem Lauf als Ziel aus.

Schlussendlich sollte er mit seiner Einschätzung Recht behalten, denn nach 35:55 Minuten überquerte er die Ziellinie und landete in der Gesamtwertung auf Platz 17.

Vom Zwiebelprinzip hält der zehnjährige Alessandro Rehm trotz kalter Temperaturen nicht viel. "Mir war in meiner kurzen Hose nicht kalt und ich bin mit der auch einfach schneller", erzählte der Viertklässler, der auch in der Schule Sport und Mathe zu seinen Lieblingsfächern zählt. "Die Strecke hat sehr viel Spaß gemacht, aber ich musste viel zickzack laufen, weil es viele Löcher und Pfützen gab", sagt der junge Sportler von den Bernauer Lauffreunden. Die Strecke über die 2,2 Kilometer absolvierte er in 8:54 Minuten.

Mit 9:38 Minuten brauchte Clara Richter für die gleiche Strecke nur ein wenig länger. "Ich bin die Strecke zum ersten Mal gelaufen und es gab schon viele Pfützen, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht", so die Wandlitzerin, die in ihrer Altersklasse (weiblich, U12) den ersten Platz belegte. "Sie läuft seit zwei bis drei Jahren, aber spielt nebenbei auch Tennis und fährt gerne Ski", erzählt ihr Vater. Auch ihre Schwester Hanna zeigte, dass Sport in ihrer Familie sehr groß geschrieben wird. Die Strecke über die 7,4 Kilometer absolviert sie in 35:27 Minuten und war die schnellste Frau über diese Distanz.

Knapp zwei Minuten nach ihr kam auch Yvonne Wasmer aus Werneuchen im Ziel an. "Die zehn Kilometer wären auch gegangen, aber ich habe heute Morgen gemerkt, dass ich mich nicht ganz in Form fühle und lieber über die 7,4 Kilometer laufe", berichtete Yvonne Wasmer. "Am Anfang war die Luft auch etwas kalt, aber mit der Zeit wird einem dann schon warm und es war ein guter Lauf, ich kam gut mit der Strecke klar", erzählte die schnellste Frau der Altersklasse W40.

Über die kürzeste Distanz von einem Kilometer kam Paul-Rüdiger Volwarski nach 4:23 Minuten als Erster über die Ziellinie. Währenddessen siegte über 10,4 Kilometer Thoralf Berg von den Schwedter Hasen mit einer Zeit von 38:24 Minuten. Obwohl Teile der Strecke unter Wasser standen und man den Streckenverlauf kurzfristig ändern musste, kamen alle Läufer damit problemlos klar und sicher im Ziel an.

Von den angebotenen fünf Läufen gehen drei in die Wertung ein. Mitmachen können Läufer also immer noch, auch, wenn sie den ersten Lauf der Serie verpasst haben.

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