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Reaktion auf Unfall-Häufung in Bad Saarow

Amt fordert mehr Licht an Zebrastreifen

Bernhard Schwiete / 08.12.2017, 06:42 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Das Amt Scharmützelsee startet einen neuen Versuch, den Bereich der Kreuzung Pieskower Straße/Seestraße umzugestalten. Wie Bauamtsleiterin Simone Tannhäuser mitteilte, stellt die Verwaltung einen Antrag an den Landesbetrieb Straßenwesen, den dortigen Fußgängerüberweg besser auszuleuchten. Zuletzt hatte es dort mehrere Verkehrsunfälle gegeben, weil Autofahrer Fußgänger, die auf dem Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren wollten, übersehen hatten. Auch Bürgermeisterin Anke Hirschmann war vor einiger Zeit Opfer eines solchen Unfalls geworden, sie wurde dabei verletzt. Wie Simone Tannhäuser weiter sagte, wolle man zudem versuchen, eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern in diesem Bereich umzusetzen. Zuständig für eine solche Regelung ist das Straßenverkehrsamt des Landkreises.

Gemeindevertreter Andreas Müller lobte den erneuten Vorstoß des Amtes. "Es ist Gefahr in Verzug", sagte er. Gleichzeitig solle die Gemeinde weiter an einem neuen, genehmigungsfähigen Konzept für den Kreuzungsbereich Pieskower Straße/Seestraße arbeiten. An dieser Stelle mündet auch der Parkplatz der Edeka- und Netto-Supermärkte auf die Pieskower Straße.

Der Geschäftsführer der Kur GmbH, Axel Walter, kritisierte das Vorgehen der Verwaltung indes als "Aktionismus". Eine schnelle Lösung könne es geben, wenn vom Parkplatz der Supermärkte nur noch das Rechtsabbiegen gestattet werde. Autofahrer, die in Richtung Süden wollen, müssten dann im Kreisverkehr am Bahnhof wenden.

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