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Anwohner in Jahnsfelde haben Sorge, dass sich Wasser neue Wege sucht und ihre Keller voll laufen

Entwässerungsproblem am neuen Feuerwehr-Depot

Unerwünschte Spiegelung: Das neue Feuerwehrgerätehaus in Jahnsfelde strahlt bereits. Geklärt werden muss nun aber noch die ordnungsgemäße Geländeentwässerung.
Unerwünschte Spiegelung: Das neue Feuerwehrgerätehaus in Jahnsfelde strahlt bereits. Geklärt werden muss nun aber noch die ordnungsgemäße Geländeentwässerung. © Foto: Johann Müller
Doris Steinkraus / 08.12.2017, 06:45 Uhr
Jahnsfelde (MOZ) Die Niederschläge der letzten Wochen machen ein Problem beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Jahnsfelde deutlich: Um das Gebäude herum steht, wenn es zu viel Regen gibt, das Wasser. "Das hat natürlich mit der besondere Lage von Jahnsfelde zu tun", erklärt Ortsvorsteher Bernd Gohlke. Der Müncheberger Ortsteil fällt von der B 1 stark ab. Hinzu kommt, dass auch das Wasser von der Trebnitzer Straße direkt in die Ortsmitte fließt.

Der Standort des neuen Feuerwehrdepots, für das die Jahnsfelder zehn Jahre lang gekämpft haben, wurde ausgerechnet am tiefsten Punkt des Ortes gefunden. "Dort läuft, wenn mal mehr Regen herunter kommt, alles zusammen", sagt Gohlke.

Aus diesem Grund mussten die Arbeiten im Außenbereich erst einmal gestoppt werden. Denn Anwohner haben Sorge, dass bei einer Befestigung der Flächen rund um das Gebäude das Wasser dann andere Wege sucht und ihnen möglicherweise feuchte Keller beschert. Mit dem Bau eines Parkplatzes wird Fläche versiegelt. Die Verwaltung will nun mit Fachleuten prüfen, wie eine Vernässung der angrenzenden Grundstücke verhindert werden kann.

Im Gebäude selbst geht der Innenausbau weiter. Die Heizung ist installiert und auch nötig, um das Gebäude trocken zu bekommen. Erst dann können die Fliesenleger ans Werk gehen. Der Bau wird im Mai oder Juni fertig gestellt. Dann kann Einzug gefeiert werden. Darauf warten die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr seit Jahren. Die Bedingungen in dem kleinen Gerätehaus an der Trebnitzer Straße sind sehr spartanisch. Immer wieder war die Investition aufgrund fehlender Mittel im Haushalt der Stadt Müncheberg verschoben worden. "Auch das Thema Entwässerung werden wir klären", ist Golke zuversichtlich.

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