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Letschiner weihen 634 000 Euro teuren Kita-Anbau mit Sanitär- und Beschäftigungsräumen ein

Mehr Platz zum Spielen und Lernen

Ulf Grieger / 08.12.2017, 07:30 Uhr - Aktualisiert 08.12.2017, 09:07
Letschin (MOZ)

Im schmucken Kita-Anbau auf dem Letschiner Schulcampus wurde am Donnerstag Einweihung gefeiert. Leiterin Jana Behrend übernahm von Bürgermeister Michael Böttcher den symbolischen Schlüssel, bevor sich die Gäste die neuen Räume anschauen durften.
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Einweihung Kita-Anbau in Letschin

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Anerkennende Blicke von Eltern, Großeltern und Gemeindevertretern ernteten die Vertreter der Baufirmen beim Rundgang durch den Kita-Anbau. Vor allem das Licht, das sich durch die hohen Fenster in die Beschäftigungsräume ergießt, die warme Wirkung der Holzdecke und die bunt gefliesten Sanitärträume fanden viel Beifall. Die einzelnen Gruppen haben ihre Räume bereits dekoriert und es sich dort gemütlich eingerichtet.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Bauablauf", erklärte Bürgermeister Michael Böttcher. "In nur 218 Tagen wurde hier wirklich sehr intensiv gearbeitet", bescheinigte er Planerin Christiane Stolze und Bauleiter Steffen Hunger sowie den Bauarbeitern beim Rundgang. Die geplante Bausumme wurde zudem ebenso fast eingehalten wie der Bauzeitenplan. Die geringen Mehrkosten entstanden hauptsächlich dadurch, dass die Gründung im Oderbruchboden so kompliziert war. Die Methode vom Frankfurter IWT, etliche Brunnenringe sechs Meter tief zu verbauen, sorgte für die nötige Stabilität, wie der Baustatiker Torsten Bracht versicherte.

Vor dem Rundgang bedankten sich die Kita-Kinder mit einem kleinen Programm und selbst gebackenen Keksen bei den Arbeitern. Oft hatten sie ihnen seit Baubeginn im Mai zugeschaut und sich bereits sehr auf den Einzug in die neuen Räume gefreut.

Von der engen Beziehung der Kinder zu ihrer Baustelle erzählten die zahlreichen Fotos, die während der Eröffnung auf eine Leinwand gebeamt wurden. Die einzelnen Stationen wurden gegenwärtig.

Mit dem Kita-Anbau an der Parkstraße, der zwei Verbindungen mit dem Altbau bekommen hat, konnte ein völlig neues Raumkonzept umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Kinder mehr Platz für Spiel und Bildung haben. Die neuen Räume werden für die Bildungsprogramme genutzt. "Wir haben dann die Möglichkeit, in unserer Einrichtung räumlich alles besser zu gestalten. Ein Teil wurde zum Krippenraum, so dass wir dann zwei solcher Räume für die jüngsten Kinder haben" , erklärte Jana Behrend.Die Gemeinde hat zu dem rund 634 000 Euro teuren Anbau 120 000 Euro hinzugegeben. Die Fördermittel bekommt Letschin aus dem Bundesinvestitionsprogramm für Kommunen.

Zur Einweihung überreichte Manfred Neubauer eine Geschenk vom SPD-Ortsverband und Norbert Kaul eines vom Ortsbeirat. Geld für die Bereicherung der Kita-Einrichtung erbrachte eine Versteigerung.

Die Gruppen hatten sechs der Spaten, die beim ersten Spatenstich im Mai im Einsatz waren, in kleine Kunstwerken verwandelt. Dabei kamen zahlreiche Techniken wie Farbdruck mit Fingern oder Korken, Papierbastelarbeiten, Malereien mit Pinsel sowie Serviettentechnik zur Anwendung. Bei der Versteigerung kamen insgesamt 290 Euro zusammen. Im Anschluss wurden die Gäste des gleichzeitig stattfindenden "Lebendigen Adventskalenders" bewirtet.

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