(moz) Es sind traurige Schicksale, die hinter jedem Fall eines vermissten Altenheimbewohners stecken. Wenn demente Senioren in Wäldern herumirren, tun sie das nicht, um andere zum Narren zu halten. Sondern sie erinnern sich noch an ihre letzte Wohnung oder Angehörige und machen sich auf den Weg zu ihnen. Dabei begeben sich die Senioren in große Gefahr, da sie häufig gebrechlich sind. Aufgrund ihrer Erkrankung haben sie große Probleme, sich in fremder Umgebung zurechtzufinden. Schließlich sucht die Polizei nach ihnen – mit großem Aufwand.
Insofern ist es verständlich, wenn die Beamten fordern, vom Pflegepersonal schnell über das Verschwinden informiert zu werden. Fraglich bleibt, ob Heime dies leisten können, da das Personal überlastet ist. Auch kann dementen Senioren nicht einfach die Freiheit entzogen werden. Eine Möglichkeit wären GPS-Sender am Handgelenk, was jedoch juristisch umstritten ist. Vermisstenfälle lassen sich auch künftig nicht ausschließen – doch die Altenheime müssen das Thema noch ernster nehmen.
Schicksale tausender Zwangsarbeiter bekommen ein Gesicht Schicksale tausender Zwangsarbeiter, die von 1939 an im nördlichen Pommern tätig waren, bekommen... mehr
Der brandenburgische Landtag hat lang Versäumtes nachgeholt und seine Mitglieder auf frühere Stasi-Tätigkeit überprüfen lassen. Mit der Veröffentlichung... mehr
Deutschland hat noch ein gut funktionierendes Sozialsystem. Einiges muss zwar dringend verbessert werden, gerade wenn es um Belange von Kindern und Senioren... mehr
Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
