Freitag, 28. November 2014
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Christina Schmidt 27.05.2010 07:47 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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„Alte Mücke“ wird 40

Schwedt (moz) Sie gehört zu den ältesten gastronomischen Einrichtungen in der Oderstadt und hat sich den Charme einer urigen Kneipe erhalten: Die „Alte Mücke“ am Rande des Parks Heinrichslust feiert am Sonnabend ihr 40-jähriges Bestehen.

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Gaststätte mit Tradition: Rosi Minuth und Holger Wendorf stöbern in den Fotoalben, die randvoll sind mit Erinnerung der zurückliegenden 40 Jahre.

© MOZ

„Weil’s da gemütlich ist“, lautete die Werbung der Konsum-Gaststätten 1970. Das sollte ab dem 29. Mai auch auf die Broilergaststätte „Alte Mücke“ zutreffen. Pünktlich um 14 Uhr wurde die Eröffnung gefeiert und „das reichhaltige Angebot und die gepflegten Getränke“ über die Zeitung angepriesen.

Der Name geht übrigens auf eine „Stechmückenbekämpfungsaktion“ im Juni 1970 zurück. Weil die neue Gaststätte unmittelbar an den Park Heinrichslust grenzt, fanden sich hier besonders viele stechende Insekten. Heute undenkbar, rückte man vor 40 Jahren den Mücken noch mit der chemischen Keule zuleibe.

Damals wie heute ist die „Alte Mücke“ Anziehungspunkt für Schichtarbeiter und Gäste, die auf ein Bier und ein Gespräch vorbeikommen oder sich eine Mittagspause ohne den fast schon berühmten Broiler nicht vorstellen können. „Wir haben aber auch zahlreiche andere Gerichte, die alle frisch zubereitet werden“, erzählt Inhaberin Rosemarie Minuth, die seit 23 Jahren hinter der Theke steht und für so manchen Stammkunden inzwischen fast zum Inventar gehört. „Die Alte Mücke hat Tradition. Viele Jugendliche haben hier ihr erstes Bier getrunken. Wer in Schwedt geblieben ist, kommt heute noch.“ Unterstützung erhält die Kneipenwirtin seit zehn Jahren von Holger Wendorf, der als Koch auch für Spanferkel, Buffets und die Versorgung von Familienfeiern verantwortlich ist. Beide haben ein offenes Ohr für ihre Gäste, die ihnen oft von großen und kleinen Alltagssorgen berichten.

Die kleine Baracke hat die Jahrzehnte nahezu ohne große Veränderungen überlebt. Der Versuch, neben der alten Gaststätte ein neues Haus zu etablieren, scheiterte. „Die Leute wollen die Mücke so, wie sie immer war“, hat Rosi, wie die Besitzerin von allen genannt wird, erfahren. Die „Alte Mücke“ in neuem Gewand, das schreckte die Menschen ab. Das gilt bis heute auch für die alte Baracke. In regelmäßigen Abständen gibt es Reparaturen am Haus, um Energie zu sparen wurde die Glaswand mit Holz verkleidet. Daran hängen Fotos, die vom ausgelassenen Leben bei Feiern und Veranstaltungen in der Gaststätte zeugen.

Am Sonnabend soll es in der „Alten Mücke“ und im Biergarten wieder richtig voll werden. Auf den Tag genau 40 Jahre nach der Eröffnung wird mit Musik der Alten Oderländer gefeiert, ein Bierwagen steht bereit und der Broilerkönig, ein Gast der ersten Stunde, wird geehrt. Auf dem angrenzenden Parkplatz wird getanzt.

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Neueste Kommentare

28.11.2014 10:25:18 Sabine Neureuther

Hü und Hot der verantwortlichen Amtsträger

28.11.2014 10:16:44 Oder-Spree-Bewohner

6 000 000 neue Fachkräfte

28.11.2014 10:15:15 Horst

Es kann ja nicht mehr lange dauern

28.11.2014 10:14:54 Jens

@STUTZIG

28.11.2014 10:14:31 XYZ

ganz toll

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