Frankfurt (moz) Betretene Mienen bei den Herren 40 des Tennisvereins TC Frankfurt: Im Spitzenspiel um den Aufstieg in die Verbandsoberliga musste die Mannschaft aus der Oderstadt eine herbe 1:8-Schlappe beim LTTC Rot-Weiß Berlin einstecken und kann sich damit von der Meisterschaft verabschieden.
Das Umfeld vor dem wichtigen Spiel schien Motivation genug zu sein. Vor über 100 Zuschauern am Fuße des Steffi-Graf-Stadions auf der wunderschönen Anlage im Grunewald ließen die Gäste aus Frankfurt beim Spitzenreiter vieles vermissen. Leider entwickelte sich die Begegnung nicht zu dem erwarteten Gipfeltreffen um den Aufstieg. Außer Frankfurts Nummer 1 Falk Schöler, der als einziger sein Einzel gewinnen konnte, und Martin Verhoeven hatte niemand aus der Oderstadt eine reale Siegchance gegen einen übermächtigen Gegner.
In Abwesenheit der Stammspieler Stephan Rothe und Piotr Skark gelang es einzig Martin Verhoeven, seinem Gegner Matthias Minderjahn zumindest im ersten Satz Paroli zu bieten. Bis zum 5:4 ständig in Führung liegend versäumte er es jedoch, den Durchgang für sich zu entscheiden und verlor noch mit 5:7. Im zweiten Satz erhöhte Minderjahn dann noch mal entscheidend das Tempo und ließ so gegen den mittlerweile am Oberschenkel verletzten Verhoeven nichts mehr anbrennen.
Der 1:5-Zwischenstand nach den Einzeln stellte schon die Entscheidung vor den abschließenden drei Doppeln dar. In diesen steigerten sich die Frankfurter jedoch noch mal und konnten sich so zumindest mit achtbaren Ergebnissen verabschieden.
Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass ein Aufstieg in die Verbandsoberliga bei noch drei ausbleibenden Begegnungen aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen ist. Da von einem mehrmaligen Stolpern der Herren des LTTC Rot-Weiß (4:0 Siege) nicht auszugehen ist, muss der avisierte Aufstieg des TC Frankfurt (2:1 Siege) wohl auf die nächste Saison verschoben werden.
Ergebnisse: Falk Schöler – Tobias Lissner 6:2, 6:2, Darek Krzeptowski – Andreas Huber 1:6, 0:6, Martin Verhoeven – Matthias Minderjahn 5:7, 2:6, Björn Pintaske – Madjid Massih 3:6, 0:6, Folke Stabe – Ulrich Vest 1:6, 1:6, Krzysztof Wolinski – Jan Wever 1:6, 0:6, Schöler/Pintaske – Lissner/Huber 3:6, 6:4, 6:7, Krzeptowski/Verhoeven – Massih/Vest 3:6, 6:2, 6:7, Stabe/Wolinski – Wever/Klingsöhr 3:6, 2:6
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