Neutrebbin (moz) Die Gemeindevertreter von Neutrebbin haben am Donnerstag einstimmig beschlossen, dass Vertreter des Konzerns Vattenfall und von ihm beauftragte Firmen keine gemeindeeigenen Flächen betreten dürfen. Eine Liste mit den genauen Bezeichnungen dieser für Vattenfall verbotenen Flächen gehört zum Beschluss.
„Wir wollen damit ein deutliches Zeichen setzen, dass wir gegen die Erkundung für ein CO2-Endlager sind“, begründete Bürgermeister Siegfried Link den Beschluss. Die Gemeinde hat bereits gegen die Genehmigung der Erkundung durch das Bergamt Klage eingereicht.
Den Neutrebbinern ist klar, dass das Betretungsverbot kaum durchsetzbar sein wird, weil Vattenfall die Genehmigung nicht zur Erkundung der Möglichkeiten einer CO2-Endlagerung bekommen hat, sondern zur Erkundung von Bodenschätzen. Damit muss der Flächeneigentümer den Zugang gewähren.
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