Groß Neuendorf (moz) Der Geschäftsführer des Landwirtschaftsbetriebes Odega Groß Neuendorf, Detlef Brauer, weist die Kritik des Groß Neuendorfer Ortsvorstehers Kai Hermann bezüglich des geplanten Fresh Air Festivals zurück. Bei der sechsten Mahnwache der Bürgeriniativen in Letschin, wo erneut gegen eine CO2-Verpressung im Oderbruch mobil gemacht wurde, war informiert worden, dass der örtliche Landwirtschaftsbetrieb eine Zusage für das Festgelände plötzlich zurückgezogen habe. „Es hat nie eine Zusage gegeben“, betont Brauer. Man habe miteinander geredet, mehr nicht.
Zudem wäre es um Flächen gegangen, bei denen Odega lediglich Pächter ist. Zusagen hätten nur die Eigentümer erteilen können. „Aber schon vor diesem Gespräch warben Plakate für das Festival und der Ortsangabe“, so Brauer. Die Versäumnisse lägen bei den Organisatoren. Man lasse sich jetzt nicht den Schwarzen Peter zuschreiben. Und schon gar nicht die Unterstellung, man würde eine CO2-Verklappung gut heißen. „Wir sind mit der größte Landnutzer in der Region und lehnen CO2 unter unserem Boden strikt ab. Aber wir nutzen andere Wege, um unseren Protest deutlich zu machen“, betont der Geschäftsführer.
Das Fresh Air Festival findet vom 25. bis 27. Juni auf dem Sportplatz in Ortwig statt.
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