Berlin (DPA) Bundespräsidentschaftskandidat Christian Wulff (CDU) ist in der FDP-Bundestagsfraktion auf breite Zustimmung gestoßen. „Ich sehe große Einmütigkeit für den Kandidaten“, sagte die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper am Dienstag in Berlin. Der niedersächsische Ministerpräsident und Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten hatte sich zuvor den Fragen der FDP-Abgeordneten gestellt.
Vorstellungsbesuch in der FDP-Fraktion: Deren Vorsitzende Birgit Homburger und FDP-Chef Guido Westerwelle (l) begrüßten den Kandidaten für das Bundespräsidentenamt, Christian Wulff (CDU).
Überwiegend hätten Parlamentarier aus Ostdeutschland Wulff befragt. In den ostdeutschen FDP-Landesverbänden gibt es auch Zustimmung für den Kandidaten von SPD und Grünen für das Präsidentenamt, Joachim Gauck.
Die Abgeordneten aus Ostdeutschland hatten vor der Wulff-Befragung über die Kandidaturen für die Nachfolge von Horst Köhler intern beraten. Nach Angaben von Pieper gab es auch hier große Zustimmung für Wulff. Der neue Bundespräsident wird am 30. Juni gewählt.
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