Fürstenwalde (moz) Riesenjubel bei den Senioren-Fußballern der SG Hangelsberg. Sie gewannen im Endspiel um den Kreispokal der AK 35 gegen die SG Storkow/Reichenwalde und 120 Zuschauern im Fürstenwalder Friesenstadion mit 2:0 (2:0).
Glückliche Pokalgewinner: Die Fußball-Senioren der SG Hangelsberg schalteten erst den Meister FSV Union Fürstenwalde im Halbfinale aus und siegten auch im Endspiel des Kreispokals gegen die SG Storkow/Reichenwalde mit 2:0. Foto: Anna Heyse
Die Enttäuschung bei den Verlierern war vor allem deshalb so groß, weil das Team bereits in der Saison zuvor das Pokalendspiel erreicht und damals gegen Blau-Weiß Briesen nach Elfmeterschießen verloren hatte. Diesmal war bereits nach der regulären Spielzeit der Traum vom Pokalsieg geplatzt.
Erste SG-Spieler zeigten sich nach dem Schlusspfiff aber sofort trotzig. „Wir kommen nächstes Jahr wieder. Aller guten Dinge sind drei“, fand etwa Mittelfeldspieler Marcus Ganswindt. Er war indes besonders enttäuscht, weil er sonst noch in der ersten Storkower Mannschaft spielt und nur in den Finals bei den Senioren. Seine Spielanalyse traf indes den berühmten Nagel auf den Kopf. „Wir haben die Partie in der ersten Halbzeit verloren."
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatten die Storkow/Reichenwalder die deutlich besseren Möglichkeiten, aber Heiko Wuntke vergab zweimal in aussichtsreicher Position (20., 25.) eine mögliche Führung. Kaum besser machte es sein Sturmkollege Thoralf Krause. Der Trainer der Storkower Landesklasse-Elf verfehlte sogar freistehend das Hangelsberger Gehäuse (28.).
„Das war der Unterschied. Reichenwalde hat die Chancen nicht genutzt, wir haben unsere konsequent verwertet“, sagte Hangelsbergs Daniel Ebert. Er höchstpersönlich sorgte für die Führung der SGH. Mit einem raffinierten Heber über SG-Keeper Rudolf Breit erzielte er das zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:0 (33.). Und die Hangelsberger legten sofort nach. Nach dem Axel Rabsahl zunächst noch an Breit scheiterte (35.), über wand er 60 Sekunden später den Torwart aus Nahdistanz mühelos zum 2:0.
In der zweiten Hälfte startete die SG mit neuem Elan. Aber als Krause seinen Mitspieler Michael Datschischin anschoss, sprang der Ball nicht hinter die Torlinie (46.). auch in der Folgezeit agierten die Storkower zwar präsenter als die auf Konter lauernden Hangelsberger. Aber im Abschluss blieben die Spieler von Trainer Dirk Beyer weiter zu zögerlich und harmlos. Die beste Chance zum Anschlusstreffer hatte erneut Krause. Sein Kopfball wurde indes eine sichere Beute des souveränen SGH-Torwarts Sven Reichel.
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