Seelow (moz) „Zusammenarbeit für den Sieg – das Leih- und Pachtgesetz der USA und die Sowjetunion 1941 bis 1945“ ist der Titel einer Sonderausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen. Sie beleuchtet eine bislang wenig bekannte Seite des Krieges. „Nach derzeitigem Forschungsstand wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges durch das Lend-Lease-Programm erheblich beschleunigt“, erklärte Gedenkstättenleiter Gerd-Ulrich Herrmann. Zu Unrecht würden diese alliierten Anstrengungen heute wenig beachtet und gewürdigt. Sie hätten der Roten Armee den Sieg nicht ermöglicht, sondern die Chance gegeben – trotz der Materialverluste – den Krieg durchzustehen und siegreich zu beenden. 1941 war die sowjetische Wirtschaft am Zusammenbrechen, da waren auch die kleinen Lieferungen Gold wert. Die USA lieferte nicht nur Waffen, sondern auch Lebensmittel und komplette Produktionsanlagen in die SU.
Zusammenarbeit für den Sieg: Über das Leih- und Pachtabkommen der USA und der UdSSR informiert eine neue Ausstellung in der Gedenkstätte Seelower Höhen.
Die Ausstellung ist bis zum 30. November dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr zu sehen.
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