Bad Saarow (moz) Zum siebenten Mal wurden jetzt zehn märkische Unternehmen ausgewählt, die den von der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg und der MOZ initiierten Zukunftspreis bekommen. Am Montag ermittelte die Jury in Bad Saarow die diesjährigen Gewinner.
Gewürdigt werden beim Zukunftspreis, bei dem in diesem Jahr zum zweiten Mal Firmen aus ganz Brandenburg berücksichtigt wurden, zehn Unternehmen, die mit ihren besonderen Leistungen anderen Mut machen. Unter anderem sind innovative Produkte oder Verfahren, geplante oder erfolgreiche Investitionen, aber auch überdurchschnittliche und kontinuierliche Lehrlingsausbildung entscheidende Kriterien.
Angesichts dieser Vorgaben entschied sich die Jury unter den 88 Bewerbern diesmal für: Clever Etiketten GmbH (Senftenberg), Confiserie Felicitas (Hornow-Wadelsdorf), Institut für medizinische Diagnostik Oderland – Ärztliches Labor Dr. Berthold und Kollegen GbR (Frankfurt), Metallbau Windeck GmbH (Kloster Lehnin), Neue Oderwerft GmbH (Eisenhüttenstadt), Ökodorf Brodowin Landwirtschafts GmbH & Co. KG (Brodowin), Privatbäckerei Wiese – Wiese Backwaren GbR (Eberswalde), Steremat Elektrowärme GmbH (Schöneiche), Unitechnik Automatisierungs GmbH (Eisenhüttenstadt) und Villa Contessa (Bad Saarow).
„Die Jury-Arbeit war unheimlich spannend. Leider können wir nur eine kleine Auswahl der Bewerber für ihre Leistungen würdigen. Die Gewinner zeigen, wie vielfältig und leistungsstark die Wirtschaft im Land Brandenburg ist.“ Das sagt Jurymitglied Ulrich Müller, Leiter der Geschäftsregion Brandenburg/Rügen der EWE AG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg.
Die einzelnen Jury-Begründungen werden erst nach der Preisverleihung am 8. November 2010 veröffentlicht. Jeder Gewinner wird in einem kleinen Filmbeitrag vorgestellt, den die Unternehmen dann zur Selbstvermarktung nutzen können. Die Erstausstrahlung dieser Beiträge ist für die Festveranstaltung geplant.
Daneben werden die Unternehmen auf der Wirtschaftsseite der MOZ sowie im IHK-Wirtschaftsmagazin „Forum“ porträtiert. Die Preisträger erhalten eine Urkunde und eine hochwertige Stele.
Als Premium-Förderer beteiligt sich ab sofort die Vattenfall Europe AG an dem Erfolgsprojekt. Rainer Knauber, Generalbevollmächtigter für Berlin und die neuen Bundesländer von Vattenfall und neuer Zukunftspreis-Juror, begründet das Engagement: „Als Unternehmen, das in Brandenburg eine große Bergbau- und Kraftwerkstradition erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt hat, sehen wir uns in besonderer Weise dem Land und den Menschen verpflichtet. Zukunft braucht Innovation, braucht Investition, braucht unternehmerischen Wagemut – dafür steht der Zukunftspreis.“
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