Kienitz (moz) Die Kirchengemeinde feierte gestern das seltene Fest der Diamantenen Konfirmation. Das war Anlass für einen Rückblick. Doch derzeit arbeitet man in der Gemeinde an der Zukunft der Kienitzer Kirche. Sie soll saniert und als Radfahrerkirche am Oder-Neiße-Radweg ausgebaut werden. Der Kienitzer Jürgen Müller hat jetzt ein Heftchen zur Geschichte der Kirche und ihrer legendären Pfarrfrau Erna Roder herausgegeben. Der Erlös soll der Sanierung des Gotteshauses zugute kommen, die noch in diesem Jahr beginnen könnte.
1/3
Ihre Konfirmation musste damals, 1950, in der Gaststätte Rochlitz stattfinden: „Die Kirche lag in Schutt und Asche“, erinnert sich Käthe Dumke. Die heutige Neuhardenbergerin war eine von 18 Kienitzer Konfirmanden der Jahrgänge 1949/50, die vom damaligen Pfarrer Wilhelm Roder die Konfirmation erhielten. Die meisten von ihnen waren Vertriebene, wie auch Ingrid Frohloff, Hertha Bergemann und Ursula Kaul. Eva Liebe, deren Elternhaus gegenüber der Kirche steht, hatte eine besonders enge Verbindung zu dem Gotteshaus und den Pfarrleuten.
Am Sonntag läuteten Willi Conrad und Hartmut Merten die Glocken der Kienitzer Kirche zur Diamantenen Konfirmation der fünf Frauen. „Es werden immer weniger, die ein solches Jubiläum feiern. Schließlich war das damals die Zeit, als die Jugendweihen aufkamen“, erklärte der Letschiner Pfarrer Frank Schneider.
Er blickte in seiner Predigt zurück auf jene Zeit, in der oft Mut dazu gehört habe, sich zur Kirche zu bekennen, so Pfarrer Schneider. Im Gebet bat er: „Gib Herr, dass wir von ihnen, den Älteren lernen, zu glauben, zu hoffen und mehr zu vertrauen.“ Auch in die eigene Kraft. Denn die brauchen die Kienitzer Christen derzeit.
Steht doch ein neuer Abschnitt bei der Sanierung ihrer Kirche an: Fundament, Sockel und Fassade sollen instand gesetzt, die Innenräume renoviert und der kleine Gemeinderaum in der Ruine des Kirchenschiffs sowie das kleine Nebengebäude ausgebaut werden. Und zwar mit dem Ziel, es auch für Radfahrer nutzbar zu machen. Für sie sollen eine Teeküche und Toiletten eingebaut werden. Möglichst noch in diesem Jahr. Denn die Kienitzer Kirche will Radfahrerkirche sein. „Wir hoffen, dass unser Fördermittelantrag nicht unter den Bearbeitungsstopp für die ILE-Förderung fällt“, sagt Angela Schneider, die Baubeauftragte der Kirchengemeinde. Ihr Mann, Jürgen Müller, hat eine kleine Broschüre zur Geschichte der Kienitzer Kirche gestaltet. Der Erlös aus dem Verkauf soll der Sanierung des Gotteshauses zugute kommen. Denn die Kirchengemeinde muss einen nicht unerheblichen Eigenanteil dafür aufbringen.
Markus Babbel ist neuer Trainer bei 1899 Hoffenheim. Der Fußball-Bundesligist stellte den 39-Jährigen am Freitag offiziell als Nachfolger von Holger... mehr
Die Bundesliga-Krise soll bei Hertha BSC für 90 oder 120 Minuten vergessen sein. Neuer Wettbewerb - neue Chance. Das Pokalfinale im eigenen Stadion... mehr
Nach dem Null-Punkte-Fehlstart in das Bundesliga-Jahr 2012 sieht Hertha BSC im Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Mönchengladbach eine doppelte Chance.... mehr
Ralf Kothe ist am Freitagabend auf der Mitgliederversammlung der CDU Brieselang zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er löst damit Michael Koch ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Mitglieder der CDU in Brieselang... mehr
