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Geringste 
Verluste seit
 15 Jahren

Janet Neiser / 26.07.2010, 19:45 Uhr - Aktualisiert 26.07.2010, 20:23
Eisenhüttenstadt (In House) Der Bevölkerungsverlust durch Wegzug ist in Eisenhüttenstadt im vergangenen Jahr so gering gewesen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Wie das statistische Landesamt mitteilte, haben im Vorjahr 2387 Einwohner die Stadt verlassen, sind fortgezogen. Gleichzeitig verzeichnet die Statistik aber auch einen Zuzug von 2025 Einwohnern. In der Differenz ergibt dies zwar ein negatives Saldo von 362 Einwohnern, letztmalig war dieser Wert 1995 geringer. Damals waren 212 Menschen mehr aus der Stadt weggezogen.

Allerdings wird der Rückgang der Einwohnerzahl nicht nur durch Weg- und Zuzug bestimmt, sondern auch durch Geburten und Sterbefälle. Demnach verzeichnete Eisenhüttenstadt im vergangenen Jahr 227 Geburten und 392 Sterbefälle. Es starben 165 Einwohner mehr als geboren wurden.

Insgesamt ist die Einwohnerzahl in Eisenhüttenstadt 2009 um 525 Einwohner auf 31 689 zurückgegangen. Die inzwischen größte Stadt des Landkreises, Fürstenwalde, verlor 291 Einwohner und hat eine Bevölkerungszahl von 32 567.

Für Eisenhüttenstadt ist dies der geringste Verlust seit 1995, wo 394 Einwohner weniger im Vergleich zum Vorjahr (1994) registriert wurden. Den größten Verlust gab es 1992 mit einem Minus von 2684 Einwohnern.

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Mike Müller 22.08.2010 - 21:50:43

Abwanderung

Wer hätte das gedacht. Die geringste Abwanderung seit vielen Jahren in Eisenhüttenstadt... Es sei angemerkt, das die vermeintlich geringe absolute Zahl der Abwanderungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl zu betrachten ist. Da sich die Einwohnerzahl in den letzten Jahren deutlich verringert hat, ist jeder einzelne Wegzug ein Zeichen für ... ja wofür eigentlich? Aus meiner Sicht für die Perspektivlosigkeit! So wie viele andere auch habe ich vor Jahren dieser Stadt den Rücken gekehrt. Besuche in Eisenhüttenstadt zeigen mir immer nur eins: Es war die richtige Entscheidung! Und Statistik hin oder her, wer ehrlich ist, weiß wo Eisenhüttenstadt mal enden wird. Auch wenn es traurig ist, genau da, wo alles einmal begonnen hat... Schade, das wir alle nicht mehr daraus gemacht haben!

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