Waldsieversdorf (moz) Das mittlerweile 33. Jägerfest hat am Wochenende mehrere hundert Besucher an den Däbersee und dessen Umgebung gelockt. Neben guter Unterhaltung wurde ihnen auch Wissenswertes zum Thema Jagd geboten. Neu war ein Schaukochen mit Wild.
Auf geht's: Angeführt von den Buckower Kanonieren ziehen die Waldsieversdorfer vom Wasserturm zum Festplatz. (Mehr Bilder bei Fotos Region Strausberg)
Sonne, ein laues Lüftchen und ein spiegelglatter See: Die Bedingungen für die 33. Auflage der Traditionsveranstaltung waren optimal. Zur Freude der Organisatoren lockten sie auch reichlich Besucher.
Zum Anblasen am Wasserturm mit den Jagdhornbläsern des Jagdverbandes Strausberg am Freitag hatten sich bedeutend mehr Schaulustige als in Vorjahren eingefunden. Sie reihten sich im Anschluss auch in den Marsch durch den Ort zum Festgelände ein, der dadurch zugleich bunter wurde.
Nach den drei Eröffnungsböllern der Kanoniere und einem Auftritt der Jagdhornbläser wurde bei Musik von der Gruppe Centric im Volksbad und aus der Konserve im Festzelt bis spät in die Nacht gegessen, getrunken und getanzt – nur kurz unterbrochen vom Feuerwerk.
Am Sonnabend stand zunächst erneut ein jagdliches Programm im Vordergrund. Kurz darauf scharte Michael Bjarsch vor allem Frauen um sich. Der neue Besitzer des Wildhofs Müncheberg bereitete live Wildschwein und Hirschgeschnetzeltes zu.
Derweil drehten Lena Nilse (10) aus Berlin und andere Kinder mit Mario Pastille vom Tauchclub Buckow im Volksbad unter Wasser die eine oder andere Runde. Auf der Straße vor dem Bad versuchten sich andere beim Pflastermalen, an Spielen oder ließen sich schminken.
Mit Musik vom Buckow-Waldsieversdorfer Blasorchester begann das Nachmittagsprogramm im Festzelt. Abends wurde wieder getanzt.
Der Sonntag gehörte dann vor allem den Laufbegeisterten, der Versteigerung und erneut der Musik.
(Mehr in der Printausgabe der MOZ vom 2. August 2010)
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