Strausberg (moz) Die Strausberger Tafel hat gestern Vormittag eine besondere Sachspende erhalten. Mitarbeiter aus dem Klostergarten der Steremat Beschäftigungsgesellschaft in Klosterdorf brachten selbst angebautes und geerntetes Gemüse.
Isolde Alter, Marianne Lauterbach und Frank Müller luden unter anderem Kisten mit Paprika, Zucchini, Bohnen, Tomaten, Kohlrabi, Radieschen und Kräuter aus dem Auto. „Wir hätten gern auch Kartoffeln mitgebracht, aber für die war es im Mai zu spät, als die Maßnahme losging“, sagte Steremat-Chefin Kristina Zenker.
Acht Frauen und Männer arbeiten derzeit in dem Projekt in Klosterdorf. Die Idee stammte von Antje Knössl, die Fläche hat der Unternehmer Ingolf Ritsch zur Verfügung gestellt. Pflanzen kommen von Kölle in Hoppegarten, von der Gärtnerei Kühnlein in Altlandsberg, aus Bollersdorf und von den Kollegen selbst. Die haben die Beete vorbereitet, gesteckt, pikiert, gewässert ... Gedüngt wird mit Mist von den Kinderbauernhöfen. Während die Obstbäume wohl noch nicht tragen, können in diesem Jahr noch Kürbisse, Porree, Grünkohl und Möhren geerntet werden.
Brigitte Müller, Monika Damske und Doris Wittmann haben die Ladung im Anschluss portioniert, so dass sie gleich an die Tafel-Kunden verteilt werden konnte.
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