Eberswalde (moz) Die Vorbereitungen für die zweite Auflage der Langen Nacht der Wirtschaft laufen auf Hochtouren. Im städtischen Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus laufen sämtliche organisatorische Fäden zusammen. Gestern war dort Anmeldeschluss. Rund 30 Unternehmen der Stadt werden am 11. September von 16 bis 22 Uhr dabei sein. An insgesamt neun Stationen gewähren sie nicht nur Einblicke in Produktion und Betriebsabläufe, sondern auch in Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. Kultur und Kulinarisches sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Die Lange der Nacht der Wirtschaft wirft ihre Schatten voraus. Rund 30 Unternehmen werden bei der zweiten Auflage am 11. September dabei sein. Gestern war Anmeldeschluss. Seit gestern rührt die Stadt auch die Werbetrommel. „Der Auftakt vor zwei Jahren war ein Riesenerfolg. Mehr als 8000 Besucher haben die Gelegenheit genutzt, Unternehmen der Stadt kennenzulernen. Märkisch Edel wurde damals förmlich überrannt“, sagte Bürgermeister Friedhelm Boginski auf der gestrigen Pressekonferenz zur Langen Nacht der Wirtschaft.
Die Idee, die Werkstore zu öffnen, wurde eigentlich in der Arbeitsgemeinschaft Städtekranz, in der sieben Kommunen des Landes vertreten sind, geboren. Den Auftakt 2006 hatte Neuruppin gemacht. Vor zwei Jahren war auch die Stadt Eberswalde dabei. An der Besucherbefragung hatten sich rund 500 Eberswalder und Gäste beteiligt.
„Die Besucher, die beteiligten Unternehmen, die Organisatoren und Helfer dieses Abends ziehen durchweg positives Resümee. Der enorme Erfolg bestärkt und ermutigt zu einer Neuauflage. Dies würde dem vielfach geäußerten Wunsch von Besuchern und Unternehmen entsprechen“, so das Fazit.
Neben Eberswalde werden in diesem Jahr nur Frankfurt (Oder), Jüterbog und Neuruppin dabei sein. „Wir wollen die Unternehmen der Stadt und ihre Produkte bekannt machen und auch damit erreichen, dass die Menschen hier bleiben“, betonte Boginski. Das gelte vor allem für junge Leute, die mittlerweile auch in der Region gute Berufe erlernen können, selbst wenn sie nicht nur die Noten eins und zwei auf ihren Zeugnissen haben. Berufsbilder hautnah erlebbar machen, sei deshalb ein wesentliches Ziel der Langen Nacht der Wirtschaft. „Viele Firmen haben trotz Krise volle Auftragsbücher, beklagen aber einen Mangeln an Fachkräften“, weiß der Rathauschef von den mittlerweile 140 Betriebsbesuchen seit seinem Dienstantritt. Rund 2000 Unternehmen sind in der Stadt ansässig.
Die organisatorischen Fäden der Langen Nacht der Wirtschaft laufen beim städtischen Amt für Wirtschaftsförderung zusammen. Das Team unter Leitung von Ronald Thiel konnte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) bereits als Schirmherrn gewinnen. Jörg Volgesänger (SPD), Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft hat sein Kommen schon zugesagt. Sponsoringpartner vor Ort sind wiederum die Sparkasse und der Landkreis Barnim. „Wir sind nicht nur Sponsor, sondern auch ausschließlich im Barnim tätig und wir stehen seit Jahren an der Seite der Wirtschaft“, so Sparkassenvorstandsmitglied Uwe Riediger.
Neun Stationen soll es am 11. September insgesamt geben. Den Auftakt macht die Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft mit der Taufe des „Waldsolarheim-Express“. Ihren Abschluss wird die Lange Nacht der Wirtschaft gegen 22 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus finden.
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