Altlewin (moz) Die Altlewiner haben bald wieder freie Fahrt über den derzeit randvollen Jesargraben. Es dauert noch zwei Wochen, schätzt der Neutrebbiner Bürgermeister Siegfried Link ein. Er hat sich ein Bild vom Fortgang der Arbeiten gemacht. Auf jenseitigem Ufer befindet sich der Friedhof, der während der seit April andauernden Sanierung nur über eine Fußgängerbrücke erreichbar ist.
Die neue Brücke ist zehn Meter lang und etwa 4,50 Meter breit. Sie kostet 161 000 Euro. Die Gemeinde muss nur 25 Prozent der Bausumme schultern, denn 75 Prozent werden vom Land gefördert. Die alte marode Brücke war Ende der 70er-Jahre von Soldaten errichtet worden. Seit vielen Jahren hatten sich die Altlewiner um die Sanierung bemüht.
Hauptauftragnehmer ist die Firma Strabag. Sie hatte aber Spezialfirmen mit einzelnen Arbeitsschritten beauftragt. So waren die Betonwiderlager von der Cottbuser Firma Spezialtiefbau errichtet worden. Die Eichenbohlen wiederum, die jetzt auf die aufgearbeiteten Stahlträger der alten Brücke montiert wurden, kamen von der Neuhausener Zimmererfirma Schubert.
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