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Ines Rath 20.08.2010 19:10 Uhr
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Letschin hat neue Parkstraße

Letschin (moz) Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres ist er fertig geworden – der sanierte Schwarze Weg, der seit Freitag „Parkstraße“ heißt. Insgesamt 637 000 Euro Förder- und Eigenmittel der Gemeinde sind in die Sanierung der Straße, den Bau eines Gehweges, von Parkflächen und Wegen im Fontanaepark geflossen.

  © Ines Rath/MOZ

Die Zeiten, da Spieler und Zuschauer, die zum Sportplatz oder in die Turnhalle wollten, ihre Pkw im Modder des Schwarzen Weges abstellen mussten, sind vorbei. Und auch Eltern, die ihre Kinder in die Kita „Sonnenschein“ oder in die Schule bringen, können ab sofort ordentlich parken und schlaglochfrei fahren: Mit dem symbolischen Banddurchschnitt ist der sanierte Schwarze Weg gestern Vormittag von Letschins Bürgermeister Michael Böttcher und Ortsvorsteher Günter Fetting übernommen und für den Verkehr freigegeben worden.

In zwei Bauabschnitten sind die 366 Meter lange Straße zwischen den Einmündungen in die Küstriner und Sophienthaler Straße ausgebaut und bis zur Schule ein Gehweg worden. Außerdem entstanden 64 Parkflächen und konnten im Rahmen der Maßnahme weitere 300 Meter Wege im angrenzenden Fontanepark ausgebaut werden.

Bürgermeister Michael Böttcher dankte den Bauleuten der Firma Oevermann für ihre sehr gute Arbeit und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die neue Sitzmauer am Park, gegenüber der Schule, die neuen Bänke und Papierkörbe von Vandalen verschont bleiben mögen. Die Kinder der Kita „Sonnenschein“ bedankten sich bei den Bauleuten und Vertretern der Gemeinde mit einem Lied.

Mit der Übergabe der ausgebauten Straße endete zugleich die Ära des Schwarzen Weges. Ab sofort heißt die Straße „Parkstraße“. „Schwarzer Weg“ hätte der Volksmund die Straße nach dem Krieg zunächst genannt, weil sie mit Schlacke aus der Voßberger Zuckerfabrik befestigt worden war, erinnerte Letschins Ortsvorsteher Günter Fetting. Offiziell habe der Weg seit 1926 „Gerichtsweg“ geheißen, so Fetting. Später war die Bezeichnung „Schwarzer Weg“ zum offiziellen Straßennamen gemacht worden. Für den Namen „Parkstraße“ hatten sich viele Letschiner bei einer Umfrage ausgesprochen. Die Vertreter der Gemeinde dankten den Fördermittelgebern von EU, Bund und Land, die zur Finanzierung der insgesamt 
637 000 Euro teuren Baumaßnahme wesentlich beigetragen haben.

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