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Christina Schmidt 28.08.2010 08:16 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Arbeitswoche statt Ferien

Vierraden (moz) Gemeinsam arbeiten, leben und sich so besser kennenlernen – das ist das Ziel eines trinationalen Workcamps, das noch bis zum Sonntag in Vierraden läuft.

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© Christina Schmidt

14 junge Leute aus Deutschland, Polen und Spanien besuchen die kleine Stadt und helfen hier ehrenamtlich beim Ausbau der Langeschen Tabakfabrik, die der Verein Kunstbauwerk als Begegnungsstätte etablieren will.

In der Villa und dem Speicher wird kräftig gewerkelt. Zwei Wochen lang haben die 16- bis 23-Jährigen Türen und Fenster abgeschliffen, kleine Reparaturen ausgeführt und den Farbpinsel geschwungen. Sie sind Teilnehmer eines Workcamps, das in Zusammenarbeit mit der Organisation Internationale Jugenddienste (kurz ijgd) in Vierraden veranstaltet wird.

„Es geht um grenzüberschreitende Begegnungen, darum, sowohl ehrenamtliche Arbeit zu leisten als auch einen Austausch zwischen den jungen Leuten zu ermöglichen“, erklärt Klaus Hirsch vom Verein Kunstbauwerk. Seit zehn Jahren finden in dem historischen Gebäude regelmäßig internationale Jugendaustausche statt.

Die jungen Leute, von denen einige bereits im Studium, andere noch Schüler sind, werden von ausgebildeten Fachkräften angeleitet. Um 16 Uhr ist Arbeitsschluss, dann steht das Vergnügen an erster Stelle: Gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse sollen das Verständnis für andere Kulturen wecken und die jungen Leute persönlich bereichern. Leben und Arbeiten unter einem Dach, das scheint allen Beteiligten Spaß zu machen. „Das Zusammenleben klappt richtig gut“, berichtet Arne, der als eine Art Teamleiter fungiert.

„Ich wollte andere Leute kennenlernen, mein Englisch verbessern und gleichzeitig sinnvolle Ferien verbringen“, begründet die 19-jährige Martha aus Barcelona ihre Teilnahme am Workcamp. „Am Wochenende waren wir auf dem Tabakblütenfest, da war richtig was los in dem sonst ruhigen Städtchen Vierraden“, schildert der 22-jährige Jakob aus Berlin seine Eindrücke.

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