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30.08.2010 17:37 Uhr

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Prora-Verein wirft Land „unglaubwürdige Erinnerungskultur“ vor

Berlin/Prora (DPA) Der von ehemaligen DDR-Bausoldaten gegründete Verein Denk-Mal-Prora löst sich auf. Indirekt erzwungen habe diesen Schritt „die fragwürdige selektive und unglaubwürdige Erinnerungskultur in Mecklenburg-Vorpommern“, kritisierte Gründungsmitglied und Historiker Stefan Wolter am Montag in Berlin. Der doppelte Denkmalwert der von den Nationalsozialisten erbauten Anlage werde völlig verkannt. Inzwischen seien drei Viertel des einst größten Bausoldaten-Standortes der DDR vollständig entsorgt. Zu den Bausoldaten wurden in der DDR junge Männer einberufen, die den Dienst an der Waffe verweigerten. Schätzungen Wolters zufolge haben zwischen 1983 und 1989 etwa 2000 bis 4000 Bausoldaten in Prora gedient.

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Wolter kritisierte, dass Eingaben und Anfragen an den Schweriner Kultusminister Henry Tesch (CDU) und die Denkmalbehörden bis heute unbeantwortet geblieben seien. Statt Zeitzeugen in die Gespräche über die künftige Ausrichtung eines Bildungszentrums einzubeziehen, seien diese als Konkurrenten ausgegrenzt worden, beklagte er. Im Juni hatte sich ein mit Historikern besetztes Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung für den vom Landkreis Rügen initiierten Verein Prora-Zentrum als Träger einer internationalen Bildungsstätte in der früheren NS-Ferienanlage ausgesprochen.

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