Lichtenow (moz) Mit einem Festgottesdienst ist Lichtenows Kirche am Wochenende nach der Sanierung wieder feierlich in Dienst gestellt worden. Insgesamt gab es sogar drei Gründe zum Feiern, die verbunden wurden.
Vereint: Superintendent Frank Schürer-Behrmann, GKR-Vorsitzender Wolfgang Witte, Ex-Ortspfarrer Jens Greulich, Bürgermeister André Schaller und Ortsvorsteher Herbert Peschke sowie das Pfarrerehepaar Michael Uecker und Agnes-Maria Bull Foto: Thomas Berger
So handelte es sich zugleich auch um das Gemeindefest der Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde, zu der Lichtenow gehört, und auch auf den gerade erfolgten Schulanfang wurde noch einmal Bezug genommen. Doch natürlich stand im Vordergrund die Freude darüber, dass das Bauwerk in neuem Glanz erstrahlt – ein echtes Gemeinschaftswerk, an dem viele ihren Anteil haben.
Das betonte auch Frank Schürer-Behrmann, der den Festgottesdienst hielt: Seinerzeit sei er erst wenige Tage als Superintendentent im Amt gewesen, als ihm die Briefe des damaligen Ortspfarrers Jens Greulich auf den Tisch flatterten, wie dringlich die Kirchensanierung sei. Ganz wichtig sei in allen Phasen des Projektes der Einsatz der Lichtenower selbst gewesen.
Greulich, der von seiner neuen Wirkungsstätte extra noch einmal als Ehrengast angereist war, betonte seinerseits, dass es sich auch um das erste Großvorhaben der Kirchengemeinde gehandelt habe. Und es sei nicht zuletzt der kommunalen Finanzunterstützung zu danken gewesen, dass andere Stellen nicht Nein sagen konnten. Das als Geschenk überbrachte Windlicht solle zeigen, dass die Aktivitäten in Lichtenow keineswegs auf Sparflamme laufen.
Dem schloss sich Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller an: Unter anderem die Veranstaltungsreihe „LICHTenow in der Kirche“ rechtfertigten den Einsatz zur Sanierung samt kommunaler Beteiligung doppelt und dreifach. Besonders schön sei auch, dass die Rüdersdorfer Partnerschaft mit Pierrefitte, die seit 40 Jahren besteht, nun auf Lichtenow erweitert wurde. Die Franzosen haben sich mit den neuen Bleiglasfenstern an der Ostseite beteiligt, eine Delegation war auch beim Festgottesdienst anwesend.
„Fast wäre sie verloren gewesen. Doch wer jetzt in sie kommt, dem stockt vor Staunen der Atem, so schön ist sie geworden – vielleicht schöner als je zuvor“, sagte der Superintendent, der auch mehrere Aktivisten aus den Reihen des Gemeindekirchenrates würdigte, während Lichtenows Ortsvorsteher Herbert Peschke auf die Beteiligung des Arbeitskreises Ortschronik verwies.
Das neue Pfarrerehepaar Agnes-Maria Bull und Michael Uecker zeigte sich nach anderthalb Wochen erstaunt und begeistert, „was es hier alles an Aktivitäten gibt“.
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