Frankfurt (moz) Nach sechs Monaten Bauzeit ist die Villa an der Halben Stadt 3 0 ein Schmuckstück geworden. Die Fassade ist nach historischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert worden. Die Gesamtkosten betrugen 400 000 Euro, die durch Bund. Land und Stadt innerhalb der Städtebauförderung und des Sanierungsgebietes ehemalige Altstadt bereit gestellt wurden.
Schmucke Villa an der Halben Stadt: Die Fassade des Gebäudes der Jüdischen Gemeinde ist umfangreich saniert worden.
Die Villa ist von der Stadt an die Jüdische Gemeinde übergeben worden und wird von dieser für verschiedene Zwecke genutzt. Während der Bauarbeiten, die vom Frankfurter Architekturbüro Albeshausen und Hänsel geplant und von regionalen Firmen realisiert wurden, fanden weiter Veranstaltungen statt.
Das Haus wurde um 1830 als Stadtvilla errichtet. Bis 1953 war es in Privatbesitz der Fabrikantenfamilie Gerstenberger. Nach einer Sanierung und Errichtung eines Anbaus zum Hof in den Jahres 1978/79 wurde es bis Mitte der 90-er Jahre als Kindertagesstätte genutzt. Teile des Anbaus wurden bereits im Jahr 2000 entfernt. Jetzt sind Fassade und Natursteinsockel gereinigt, verfugt und gemalert. Auch Balkon und Freitreppe sind rekonstruiert worden.
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