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Irina Voigt 01.09.2010 05:18 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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Moderationsverfahren abgeschlossen

Neuenhagen (moz) Mit der Präsentation der Ergebnisse des Moderationsverfahrens zu Verkehrs- und Lärmproblemen in der Gemeinde endete vorerst die Suche nach Lösungsmöglichkeiten. Rund 70 interessierte Neu­en­ha­ge­ner waren der Einladung der Gemeindeverwaltung dazu gefolgt. Der nächste Schritt sind nun Beschlüsse der Gemeindevertreter zur Umsetzung.

(mehr zu den einzelnen Lösungsvorschlägen lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe)

Von den Gutachtern in Auswertung der Diskussionen auf den drei Workshops vorgeschlagene Maßnahmen, die nun in Beschlussvorlagen für die Gemeindevertretung münden werden:

Um den Durchgangsverkehr von Lkw aus der Fichtestraße und Jahnstraße herauszuhalten, wird zu Fahrbahneinengungen geraten. In den Einmündungen zur der Hauptstraße sollen Schilder die Lkw-Fahrer darauf hinweisen, dass die Durchfahrt zum Gewerbegebiet nicht möglich ist. An der Ausfahrt auf den Gruscheweg werden die Straßen auf 1,90 Meter eingeengt und somit ein passieren unmöglich gemacht. Kreuzungen innerhalb des Wohngebietes werden zur Geschwindigkeitsreduzierung ebenfalls mit Fahrbahneinengungen versehen. Fußgängern wird an den Einmündungen der Fichte- und der Jahnstraße entlang der Hauptstraße durch bauliche Veränderungen ein Vorrang eingeräumt.

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Um den Verkehr auf der Straße am Umspannwerk zu verstetigen und damit den Lärm zu reduzieren, wird vorgeschlagen, die Straße zur Vorfahrtstraße zu machen. Dann müssten Lkw nicht stets abbremsen, was zu mehr Ruhe führen wird. Auch sollte das Parken von Anliegern nicht mehr auf der Straße, sondern im Wohngebiet ermöglicht werden. Des Nachts kann durch Tempo 30 der Lärm reduziert werden.

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Um mehr Sicherheit für Fußgänger zu erreichen, könnte in der Carl-Schmäcke-Straße in Höhe der Kita und der Arche eine Fußgängerinsel in die Straße eingebaut werden. Am Ortseingang empfehlen die Gutachter eine „Verschwenkung“ der ortseinwärts führenden Fahrbahn mittels einer Mittelinsel.

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Für mehr Ruhe in der Hauptstraße (Kreisstraße)ist eine Sanierung der Fahrbahnbelags unerlässlich. Hier wird gegebenenfalls der Einbau einer Lärm reduzierenden Deckschicht empfohlen. Die Gullideckel müssten dem Straßenniveau angepasst werden. Eine Prüfung, auf der Hauptstraße Tempo 30 auszuweisen, läuft bereits. Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger würde der Ausbau gemeinsamer Geh- und Radwege bringen. Die derzeitige Breite der Wege getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer her. Außerdem müssen mehr Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Im Knotenbereich Lahnsteiner/Hauptstraße sei bereits eine Ampelregelung vorgesehen, auf deren Realisierung durch das Land die Neuenhagener schon lange warten.

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Um den zunehmenden Verkehr aus dem Wohngebiet Gruscheweg nicht vollständig über die Hauptstraße abzuleiten – was immer zu Staus führt –, müsste das Neubaugebiet wieder an den vorhandenen Gruscheweg angebunden werden. Mit dem Ausbau der Sternkreuzung zum Kreisel wäre eine weitere spürbare Entlastung der Hauptstraße möglich.

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Um das Tempo aus der Schöneicher Straße herauszunehmen und damit mehr Ruhe für die Anlieger zu erreichen, schlagen die Gutachter vor, die Kreuzung Südring/Westring/Schöneicher Straße zu einem Kreisel auszubauen. Das würde zugleich diesen Ortseingang städtebaulich-gestalterisch aufwerten.

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Eine gleiche Lösung – einen Verkehrskreisel an der Kreuzung Fredersdorfer Straße/Ostring/Nordring hätte eben den Effekt, mehr Ruhe, eine bessere Anbindung der Wohngebietes und eine Aufwertung des Ortseingangs.

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Auch für den Zentrumsbereich Eisenbahnstraße, Hauptstraße, Fichtestraße bis zur Ernst-Thälmann-Straße wurden Vorschläge unterbreitet. Diese sollten bei der weiteren Gestaltung des Neuenhagener Zentrums Beachtung finden. Zuerst sollte das städtebauliche Gesamtkonzept überdacht werden, um für Künftiges gerüstet zu sein. Die Gutachter sahen in einem Tunnel unter dem Bahnübergang eine Möglichkeit, die Staus an der Schranke abzubauen.

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