Trebitz/Ullersdorf (moz) Zahlreiche Bürger aus Lieberose, Trebitz und Doberburg haben sich beim jüngsten Zusammentreffen des Lieberoser Stadtparlamentes über mögliche künftige Standorte für neue Windkraftanlagen informiert. Der vom Amt Lieberose/Oberspreewald mit der Erstellung eines Teilflächennutzungsplanes beauftragte Planer Carsten Wolff erläuterte anhand zahlreicher Zeichnungen mögliche zusätzliche Aufstellflächen im Amtsgebiet.
Auch der Windpark Trebitz könnte demnach mit zusätzlichen Windkraftanlagen bestückt werden, allerdings würden diese, so der Vorschlag, nördlich und nordwestlich an das bestehende Windfeld anschließen, also an der dorfabgewandten Seite. Im Effekt würde das Windkrafteignungsgebiet, sofern der Entwurf die weiteren Planungsschritte meistert, in Richtung des Gün- thersdorfer Windparks erweitert werden.
Um die Trebitzer Bürger zu entlasten, schlug Amtsdirektor Bernd Boschan vor, vier Windräder, die besonders dicht an das Dorf angrenzen, nach dem Ablauf der Laufzeit stillzulegen und mögliche Ersatzanlagen in die nördliche Erweiterungsfläche zu integrieren.
Als Mindestabstände für neue Anlagen wurden 1500 Meter von der Siedlungsgrenze vorgeschlagen, bei bestehenden Windparks sollen 1200 Meter gelten.
Trotz der vorgeschlagenen Entlastung äußerten die Bürger in scharfer Form Kritik an der Erweiterung des Windparks Trebitz. Hauptkritik ist der Lärm, den die Rotoren erzeugen.
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